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OTTILIANER KONZERTEJahreskalender 2016www.erzabtei.de

Liebe Freunde von St. Ottilien,Ich freue mich, Ihnen unser Konzertprogramm für das Jahr2016 vorstellen zu können. Bereits seit einigen Jahren haben wirMissionsbenediktiner von St. Ottilien damit begonnen, eine Reihe von Konzerten in unserer Klosterkirche und im benachbartenRittersaal des ehemaligen Schlosses Emming zur Aufführung zubringen.Seit dem Jahr 2014 hat sich die Ottilienkapelle zu einembeliebten Konzertort entwickelt. Die Ottilienkapelle ist seit dem14. Jahrhundert der kirchliche Mittelpunkt der Hofmark Emming gewesen. Aus der Hofmark Emming ist nach der Besiedlung durch unsere Vorfahren im Jahr 1887 schrittweise dasKlosterdorf St. Ottilien entstanden.Im Konzertjahr 2016 wird die Galerie im Klosterladen indie Reihe der Veranstaltungsorte aufgenommen. Im Ambiente1des Klosterladens und mehrerer Ausstellungen im Jahr, die sichunterschiedlichen Themen widmen, möchten wir im Kultur-Forum mit Personen aus Gesellschaft, Kultur und Kirche in Dialogtreten.Die Freude der Besucher über das hier erfahrene Musik- undKulturerlebnis führte uns zur Überlegung, eine Reihe regelmäßiger Konzert- und Kulturveranstaltungen anzubieten. Diese dienen dazu, auf vielfältige Weise durch das Jahr zu begleiten undso den zufälligen oder geplanten Besuch bei uns in St. Ottilien zueinem eindrücklichen Erlebnis werden zu lassen.Das Luftbild porträtiert die Kulturlandschaft des bayerischenVoralpenlandes um St. Ottilien zwischen Lech und Ammersee.Die Alpen bilden gleichsam die Kulisse. Auf schöne Weise bildenArchitektur und Natur eine Einheit. Sie führt zur Aussage „Esöffnet sich der Himmel über der Terra Benedictina“.Wir Missionsbenediktiner versuchen, den Auftrag der Verkündigung des Glaubens an das österliche Geheimnis von Todund Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus durch unser Dasein in Gebet, Arbeit und Lesung zu verwirklichen. Dem Gotteslob darf nach der Regel unseres heiligen Ordensvaters Benedikt2

nichts vorgezogen werden. So feiern wir dieses Lob zuallererst inder Liturgie von Stundengebet und heiliger Messe.Die in unserer Klosterkirche stattfindenden Konzerte dienenauf besondere Weise dem Weitertragen des Gotteslobes. Wirwollen den Menschen einen Weg weisen, sich in Gebet und Meditation unseren christlichen Erlösungsglauben immer wiederzu vergegenwärtigen und etwas von der Freude zu verspüren:„Er lebt!“ und wir sind eingeladen, in Gemeinschaft mit ihm zuleben.Für die Planung des Jahresprogramms 2016 haben wir dieStrukturierung aller Veranstaltungen in sechs Gruppen zugrunde gelegt. Diese soll den Interessenten an unseren Konzerten dabei helfen, Konzerte zielgerichtet auszuwählen und den Besuchkurzfristig zu planen.Ottilianer Fest-Konzerte im Jahreskreis (F) – dafür steht dasAufführen von größeren Werken, die im Kontext mit den Festenim Kirchenjahr stehen. Am Beginn des Jahres findet unsereFreude über die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christusin der Aufführung des Weihnachtsoratoriums (Kantaten I bisIII) durch die Chorgemeinschaft Windach am 06.01.2016 ihrenGlanzpunkt. In der österlichen Fasten- und Bußzeit geht derBlick ganz auf unseren Herrn Jesus Christus und seinen Wegnach Jerusalem, dem Ort seines Leidens und Todes am Kreuz.Im „Ruhen in Frieden – Musik zur Passionszeit“ am 13.03.2016bringen uns die Voce – Gesangssolisten die Botschaft vom Leiden für die Welt zum klangvollen Ausdruck. Mit der Aufführungder „Missa octo vocum“ von Hans Leo Hassler durch das Vokalensemble A capella Ammersee am 29.05.2016 soll das HochfestFronleichnam, welches unser Glaubensleben in der Hochzeit desSommers prägt, in den Fokus gestellt werden.In diesem Konzertjahr wird am 19.06.2016 die BayerischeStaatsoper mit der Münchner Hofkantorei zu Gast in St. Ottilien sein. Wie bereits im vergangenen Jahr wird ein großeskirchenmusikalisches Werk zur Aufführung kommen. Mit derh-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach ist eine der bedeutendsten geistlichen Kompositionen zu hören.In der Zeit des Advents geht mit der Aufführung des „Elias“am 18.12.2016 der Blick auf den großen Propheten des Alten3Bundes. Sein Flehen um Gottes Erbarmen geht mit der Menschwerdung des Gottessohnes Jesus Christus in Erfüllung.Ottilianer Musik für den Gottesdienst (G) – dafür steht dieAufführung von Werken für die Liturgie des Gottesdienstes.Die Orgelvespern am 07.02.2016 und am 01.11.2016 möchtenmit ausgewählten Werken und betrachtenden Texten auf dasFestgeheimnis der „Darstellung des Herrn“ und „Allerheiligen“hinführen. Am Karfreitag, den 25.03.2016 werden unsere Gedanken und Empfindungen ganz auf das Leiden und Sterben JesuChristi gerichtet. Mit der Aufführung der Orgelkomposition desKreuzweges von Marcel Dupré und Texten zu den 14 Stationenauf Jesu Leidensweg möchten wir auf die Liturgie des Karfreitagsum 15.00 Uhr hinführen.Ottilianer Orgel-Konzerte (O) – dafür steht die Aufführungvon Orgelwerken, welche durch Instrumental- bzw. Singstimmen ergänzt werden können. Die Konzerte in St. Ottilien findenzum einen in der Klosterkirche statt. Konzerte, bei denen diebeiden „Sandtner-Orgeln“ im Mittelpunkt stehen, bilden einenSchwerpunkt im Konzertprogramm. In den einzelnen Konzertenkommen Werke zur Aufführung, bei denen neben der Orgelauch weitere Instrumental- und Singstimmen zu hören sind.In diesem Zusammenhang möchten wir die Orgelmusik unddie Orgel als Instrument unserem interessierten jungen Publikum erfahrbar machen. Der Kinder-Orgel-Tag „Gottes Tierreichund die Schöpfung“ am 03.10.2016 soll die Entdeckungsfreude anSt. Ottilien, seinen Orgeln und im einen oder anderen Fall dieLust zum Selbertun wecken.Ottilianer Kammermusik (K) – dafür stehen unsere Konzerteim Rittersaal – sie erfreuen sich einer langen Tradition undweisen ein hohes Niveau auf. Die Konzerte im Rittersaal des„Alten Schlosses zu Emming“ (das heutige Exerzitienhaus) konzentrieren sich im Stil kammermusikalischer Aufführungen aufeinzelne Themenkreise.So werden die Schwerpunkte unserer Rittersaalkonzerte die„Mozart für Zwei – ein Konzert zu Mozarts 260. Geburtstag“am 31.01.2016 und in der Ottilienkapelle „Musik vom Hofe derAlhambra – jüdische, maurische, christliche Lebenswelten“ am14.02.2016 sein.4

Ottilianer Serenaden (S) – dafür stehen Konzerte in der Klosterkirche oder im Garten des Bildungs- und Exerzitienhauses,bei denen die Unterhaltung und Besinnung im Vordergrundsteht. Durch festliche Trompeten- und Orgelklänge begrüßenHans-Günter Schwanzer und Carolin Völk schon traditionellam 1. Januar musikalisch das neue Jahr in der Klosterkirche derErzabtei St. Ottilien.Bereits seit Jahrzehnten laden wir zu einer AdventlichenStund in die Klosterkirche am dritten Advent ein. In bewährterTradition werden am 11.12.2016 P. Claudius Bals OSB und deraus Rundfunksendungen bekannte Willi Großer vorweihnachtliche Texte vortragen, die von alpenländischer Adventsmusikuntermalt werden.Ottilianer Kulturforum (KF) – dafür stehen thematischeVortragsveranstaltungen, beispielsweise zu aktuellen Fragen inKirche und Gesellschaft.Im Jahr 2016 dürfen wir die Premiere des OttilianerKultur-Café in der Klostergalerie feiern. Unter dem Motto:„St. Ottilien im Dialog mit “ laden wir bekannte Personenaus der Zeitgeschichte mit Bezug zu unserer Region ein. Mitden Personen unter Beteiligung der anwesenden Gäste führenwir im Ambiente des Klosterladens und der jeweils aktuellenAusstellung in der Galerie bei Kaffee und Kuchen ein moderiertes Kulturgespräch. Dieses wird durch Musikstücke, passend zurPerson und dem Thema, abgerundet.Am 24.04.2016 steht das Kultur-Café unter dem Thema„Dr. Thomas Goppel – ein Leben für Bayern, Land und Leute“und am 04.12.2016 wird Abtprimas Notker Wolf „Ein Ottilianer in Rom“ bei uns zu Gast sein.Nach diesen Darstellungen darf ich Ihnen Termine und Programmhinweise vorstellen. Ich lade Sie herzlich ein, den Besuchbei uns in St. Ottilien mit einem Konzerterlebnis abzurunden.In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und GottesSegen im Jahr 2016.Ihr Br. Odilo Rahm OSB5DIE VERANSTALTUNGSORTEDie Abteikirche mit ihrem 75 m hohen Turm überragt undbeherrscht das Klosterdorf. Die dreischiffige basilikale Anlagemit Querschiff und geradem Chorabschluss im Stil der Neogotik ist Herz und Mittelpunkt von St. Ottilien.Der Bau selbst entstand zwischen 1897 und 1899, währenddie feierliche Weihe am 29. Juni 1903 erfolgte.Der Rittersaal befindet sich im historischen Teil unseresExerzitienhauses St. Ottilien, der zusammen mit der angrenzenden Ottilienkapelle den erhaltenen Teil des alten Hofmarkschlosses Emming bildet. Dieser Raum brilliert durch seinvon Wessobrunner Stuck geprägtes Ambiente und eignet sichbesonders für kammermusikalische Darbietungen.Zugang zu diesem Saal erhalten Sie durch den Haupteingang des Exerzitienhauses.6

Die Kapelle des ehemaligen Emminger Guts war seit demspäten Mittelalter der Ort einer Wallfahrt zur hl. Ottilia. Diehl. Ottilia kam um 660 blind zur Welt. Nach der Legendeerhielt ein bayerischer Bischof in einer Vision den Auftrag, dasvon Nonnen aufgezogene Kind zu taufen.Dabei wurde Ottilia sehend. Im Mittelalter breitete sich dieVerehrung der Heiligen über ganz Mitteleuropa aus. Sie wirdvor allem bei Augenleiden angerufen.Über der Kapelle erhebt sich ein kleiner Glockenturm mitZwiebelkuppel aus dem Jahre 1627.Die „Galerie St. Ottilien“ präsentiert das künstlerische undkulturelle Wirken im Umkreis der Erzabtei St. Ottilien.Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem weit gefassten christlichen Erbe und seinen zeitgenössischen Gestaltungsformen,wobei auch regionale und geschichtliche Themen präsentiertwerden.Die Galerie wurde 2002 gegründet und befindet sich im erstenStock des Klosterladens. Die Galerie führt jährlich mehrereAusstellungen durch.Unter dem barocken Kleid lässt die Kapelle noch ein gotischesChorgewölbe erkennen. Auf dem Hauptaltar umfasst einehalbrunde Nische die gotische Figur der hl. Ottilia.Im Ambiente des Klosterladens, der auf mehr als 150 m2 einbreit gefächertes Buchsortiment anbietet, und der Galerie finden bei Kaffee und Kuchen aus dem benachbarten Kloster-CaféKulturgespräche mit bekannten Personen der Zeitgeschichteaus der Region statt.Das Gewölbe wurde 1686 von Johann Schmuzer mit dem Stuckdes frühen Wessobrunner Stils überzogen.In diesem Kultur-Forum erzählen die Personen aus ihremLeben und stellen ggf. ihre literarischen Werke vor.78

Bahnlinie RichtungGeltendorf / Augsburg undAmmersee / Weilheim2401. 01.230615.30 UhrKlosterkirche291825nach Türkenfeld / Pflaumdorf04nach WindachS01nachEresing0701.01.2016 15.30 Uhr KlosterkircheFestliches Neujahrskonzertfür Trompete und Orgel1127250903100222Fußweg nach Geltendorf2105P262030191213nach Geltendorf / Eresing17P(Hausnummern in Klammern)01 Klostergebäude (1)02 Klosterkirche03 Klosterpforte (1)04 Missionsmuseum (1)05 EOS-Verlag & -Druck (14 a)06 Rhabanus-MaurusGymnasium (23)07 Internat / Tagesheim (31)09 Exerzitien- und Gäste haus(3 und 4)10 Ottilienheim (8)11 Ottilienkapelle (3)12 Emminger Hof (12)13 Biergarten17 Kräutergarten18 Bahnhof St. Ottilien (24)19 Klosterladen und G alerieSt. Ottilien (11)20 Haus der Kongregationund Missionsprokura (13)21 Nähmschinenmuseum (9)22 Büchermarkt (10)23 Friedhof24 Jüdischer Friedhof25 Werkstätten (33-37)26 Klostergarten27 Feuerwehr (32)29 Gärtnerei (26)30 BienenhausP ParkplatzFestliches Neujahrskonzertfür Trompete und OrgelCarolin Völk hannaHans-Günter Schwanzer -guenterDurch festliche Trompeten- und Orgelklänge begrüßenHans-Günter Schwanzer und Carolin Völk schon traditionellam 1. Januar musikalisch das neue Jahr in der Klosterkircheder Erzabtei St. Ottilien. Sie entführen die Konzertbesuchermit majestätischen und beschwingten Melodien, aber auchmit besinnlichen und verträumten Tönen auf eine Reise durchverschiedene Länder, Epochen und Stile und laden sie – malmit fröhlichen, mal mit nachdenklicheren Stücken – ein, indiesem Konzert auch gedanklich im Jahr 2016 anzukommen.Die beiden Musiker sind echte „Ottilianer Gewächse“: Beidedrückten am Rhabanus-Maurus-Gymnasium die Schulbank,spielten über viele Jahre hinweg im Schülerblasorchester St.Ottilien und sammelten dort ihre ersten musikalischen Erfahrungen sowie zur selben Zeit auch mehrere Preise bei „Jugendmusiziert“. Die beiden Musiker haben an der Ottilianer Sandtner-Orgel in den Jahren 2002, 2005 und 2014 die CDs Arioso,Glorioso und Capriccioso eingespielt, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Auf den drei Tonträgern erklingen neben „Ohrwürmern“ der Kirchenmusik auch selten gespielte Raritätensowie Eigenkompositionen und Bearbeitungen für Trompeteund Orgel aus der Feder von Carolin Völk und Erzabt WolfgangÖxler. Natürlich werden im Neujahrskonzert 2016 neben neuin das Repertoire aufgenommenen Stücken auch Auszüge ausden CDs zu hören sein.10

06. 01.15.30 UhrKlosterkirche06.01.2016 15.30 Uhr KlosterkircheWeihnachtsoratorium(BWV 248) von Johann Sebastian BachF„Weihnachtsoratorium“(BWV 248) von Johann Sebastian BachChorgemeinschaft Windach undMUCcapella MünchenDirigent: Max-Josef NiederfeilnerJohann Sebastian Bach und das Weihnachtsoratorium;Kantaten 1,2 und 3Das Weihnachtsoratorium ist ein sechsteiliges Oratoriumfür Soli (SATB), gemischten Chor und Orchester von JohannSebastian Bach.Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchorin Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem1. Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in derNikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt.Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonungder neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägen das Oratorium.Die sechs Teile werden durch die Freude über die GeburtChristi verbunden. Es ist das populärste aller geistlichenVokalwerke Bachs und zählt zu seinen berühmtesten geistlichen Kompositionen.meisten seiner Kantaten mit einem groß angelegten Eingangschor, hier mit Pauken und Trompeten. „Jauchzet, frohlocket“ .Teil II: „Und es waren Hirten in derselben Gegend“Der zweite Teil handelt von der Nachricht der Geburt Jesuan die Hirten.Anders als in allen anderen Teilen, in denen ein Chorsatzam Anfang steht, erklingt in dieser nächtlichen Szene eine reine Instrumentalmusik, überschrieben Sinfonia, nach Art einerPastorale im punktierten Siciliano-Rhythmus.Flöten und Streicher versinnbildlichen eine himmlischeEngelsmusik und die Oboen eine volkstümliche HirtenmusikTeil III: „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen“Der dritte Teil beschließt die eigentliche Geschichte derWeihnachtsnacht mit der Anbetung durch die Hirten im Stallzu Bethlehem.Der festliche Eingangschor mit voller instrumentaler Besetzung preist den „Herrscher des Himmels“.Durch die Rahmung der Tonart D-Dur im ersten und dritten Teil gewinnen die Teile I–III besondere Geschlossenheit.Teil I: „Jauchzet, frohlocket“Im ersten Teil wird die Geburt Jesu dargestellt.Bach eröffnet diesen Teil und damit das Oratorium wie die1112

10. 01.www.papikian.netFrédéric François Chopin (22.02.1810 bis 17.10.1849)Der Name Mazurka leitet sich von der polnischen Landschaft in Masowien (Polnisch: Mazowsze) ab.Begünstigt durch die Personalunion Sachsen-Polen(1697 bis 1763) unter August dem Starken und August III.wurden polnische Tänze in Sachsen weitgehend gefördert.Diese Tänze drangen nur sehr vereinzelt in die bäuerlicheBevölkerung ein.Ab 1840 fand die Mazurka erneut Aufnahme in Deutschland, diesmal über Paris, als Gesellschaftstanz des Bürgertums, und verbreitete sich sehr schnell in Stadt und Land.Gegen Ende des 19. Jahrhunderts taucht die Mazurka inden Tanzheften alpenländischer Musikanten auf.www.simon-nadasi.chQuelle: Wikipedia: Bearbeitet: SN15.30 UhrRittersaal desExerzitienhausesSt. Ottilien10.01.2016 15.30 Uhr Rittersaal des Exerzitienhauses St. Ottilien„Weihnachten in Europa“K„Weihnachten in Europa“Olga Papikian – Sopran,Simon Nádasi, Klavier,Inhalte und KomponistenPjotr Iljitsch Tschaikowski (25.04.1840 bis 25.10.1893)Die Jahreszeiten, Op. 37a sind zwölf kurze Charakterstücke für Solo- Klavier. Jeder Monat zeigt seine ganz persönliche Art und Weise im Zusammenhang des russischenLebens.Quelle: Wikipedia: Bearbeitete Fassung: SNMax Reger (19.03.1873 bis 11.05.1916)(Liedtext) Maria sitzt am Rosenhag und wiegt ihr Jesuskind,durch die Blätter leiser weht der warme Sommerwind.Zu ihren Füßen singt ein buntes Vögelein: Schlaf, Kindlein, süße, schlaf nun ein! Hold ist dein Lächeln, holder deinesSchlummers Lust, leg dein müdes Köpfchen fest an deinerMutter Brust! Schlaf, Kindlein, süße, schlaf nun ein!Quelle: Max Reger Institut: Wikipedia: Bearbeitet: SNGeorg Friedrich Händel (23.02.1685 bis 14.04.1759)Messiah HWV 56, dt. Der Messias, ist ein Oratorium, dasauf Bibeltexten in einer englischsprachigen Zusammenstellung von Charles Jennens für vier Soli, Chor und Orchesteraufbaut.Es vertont die christliche Glaubenslehre bezüglich desMessias auf Basis der Bibel King-James und des Book ofCommon Prayer. Es wurde im Sommer 1741 komponiert undam 13. April 1742 in Dublin dann uraufgeführt. Quelle: Wikipedia:Luigi Luzzi (27.03.1824 bis 26.02.1876)Ave Maria (Gegrüßet seist du, Maria) ist der lateinischeBeginn und gleichzeitig die Bezeichnung eines Grundgebetesder katholischen Kirche zur Anrufung Marias, der Mutter vonJesu Christi.Franz Liszt (22.10.1811 bis 31.07.1886)Liszt sah sich selbst als Schöpfer der "Transcription" an:“Das Wort Transcription ward von mir zum ersten Mal gebraucht, desgleichen Reminiscences, Paraphrase, Illustration,Partition du Piano”.Seine beliebtesten und erfolgreichsten Bearbeitungen sindseine Schubert-Transkriptionen, mit denen er nicht nur inWien frenetischen Beifall auslöste.Um 1852 fasste er diese zu einem Ganzen Zyklus in mehreren Heften, den Soirées de Vienne, zusammen, die er auchValses caprices d’après Schubert nannte. Ferrucio Busonibemerkte, Liszt sei mit diesen intimen Werken direkt zumHerzen der Zuhörer vorgestoßen, während er sie sonst eher mitseinem Spiel überwältigt haben könne.Quelle: Wikipedia: Bearbeitet: SNQuelle: Wikipedia / Kammermusikführer: Bearbeitet: SN1314

Quelle: Wikipedia: Bearbeitet: SNCamille Saint-Saëns (09.10.1835 bis 16.12.1921)Camille Saint-Saëns wirkte ab 1858 an der Kirche La Madeleine Paris als Organist.Im Advent 1858 komponierte er innerhalb von nur zwölfTagen sein Oratorio de Noël op. 12.Die Komposition war am 15. Dezember 1858 abgeschlossen und erlebte am 25. Dezember 1858 in der St. Madeleineihre Uraufführung.Quelle: Klassika / Wikipedia: Bearbeitet: SNClaude Achille Debussy (22.08.1862 bis 25.03.1918)Nachdem sich Claude Debussy 1880 in der Schweiz,Rom und Russland aufhielt, kehrte er 1887 zurück in seineGeburtsstadt Paris.Hier begann er 1888 mit der Arbeit am Klavierwerk PetiteSuite. 1889 erschien das Werk bei Durand.Die Uraufführung fand dann in einer musikalischen Salonveranstaltung statt. Gespielt wurde das Werk von JacquesDurand, dem Sohn des Verlegers und Claude Debussy.Deutliche Merkmale sind die einfache Harmonik auf dereinen Seite und das „Tänzerische in elastischen Rhythmensowie die leichten Akzente auf der anderen Seite.Quelle: Wikipedia: Bearbeitet: SN1531. 01.15.30 UhrRittersaal desExerzitienhausesSt. OttilienK31.01.2016 15.30 Uhr Rittersaal des Exerzitienhauses St. Ottilien„Mozart für Zwei“Konzert zu Mozarts 260. GeburtstagJohann Sebastian Bach (21.03.1685 bis 28.07.1750)Bach komponierte die erste Fassung des Magnificat inEs-Dur zum Fest Mariä Heimsuchung am 2. Juli 1723. Es wurdezum Weihnachtsfest am 25. Dezember 1723 in Leipzig erneutaufgeführt, jedoch angereichert mit vier weihnachtlichenEinlagesätzen: Der vierte Einlagesatz ist nur fragmentarischüberliefert. Da er aber in der Kantate BWV 110, Unser Mund seivoll Lachens, in Satz 5 parodiert ist, konnte er gut rekonstruiertwerden. Als einzige Magnificat-Vertonung steht dieses Werk inBachs Gesamtschaffen einzigartig da.„Mozart für Zwei“Konzert zu Mozarts 260. GeburtstagChristoph Goldstein (Violine)Christoph Paul Schmid (Klavier)www.schmidsladen.deProgramm:„Mozart für 2“ ist nicht nur ein Konzert, sondern auch einkleines Kammerspiel!Violinsonaten von W. A. Mozart und der lustige, derbe, aberauch tiefgründige Briefdialog zwischen Wolfgang und LeopoldMozart lässt die dramatischen und spannenden Ereignisserund um Mozarts große Reise nach Paris (1777-1779) vor Augenund Ohren wiederentstehen.Mozart unternimmt diese Reise zusammen mit seiner Mutter, um eine ihm entsprechende Anstellung an einem Hof wieMünchen, Mannheim oder Paris zu finden.Vater Leopold – als Vizekapellmeister an den SalzburgerHof gebunden – versucht die Reise seines unberechenbarenSohnes brieflich zu dirigieren.Eine Auswahl dieser Briefe spannt den dramaturgischenRahmen für dieses szenische Konzert, das die Reise musikalisch-literarisch nachvollzieht.Lassen Sie sich überraschen!16

07. 02.14. 02.GK15.30 UhrOttilienkapelle„Orgel-Vesper zum Fest derDarstellung des Herrn“Trio Vox HumanaHintergrund:Das Ereignis, das jährlich am 2. Februar gefeiert wird, ist nurbeim Evangelisten Lukas bezeugt.Um eines Gottesgebotes willen erfüllen Maria und Josefvierzig Tage nach der Geburt ihres Sohnes zwei Vorschriften: die„Reinigung“ der Mutter, bei der ein Opfer dargebracht werdensoll, und die „Darstellung“ des Kindes. Es ist ein Fest der erfüllten Sehnsucht, der Advent ist Wirklichkeit geworden.Es ist zugleich ein Fest der wachgehaltenen Hoffnung.Zur Aufführung kommen u.a. Werke von:Langlais, T. Dubois, G. Caccini, C. Franck, L. Boellmann,C. Gounod, J. S. Bach, M. Reger, F. Mendelssohn-Bartholdy,P. E. Fletcher, J. D. Heinichen,sowie Texte zu den Themen:Orgelpracht, Sühne, Eucharistie, Cantate Domino,Darstellung des Herrn, BenedictusDas Trio Vox Humana (Familie Hinterberger)setzt sich zusammen aus:Prof. Marlene (Orgel/Klavier),Raphaela (Sopran) undDaniel (Bariton) Hinterberger.14.02.2016 15.30 Uhr OttilienkapelleMusik vom Hofe der Alhambra07.02.2016 15.30 Uhr KlosterkircheEinführung zum Fest der Darstellung des Herrn15.30 UhrKlosterkirche„Musik vom Hofe der Alhambra“Jüdische - Maurische - ChristlicheLebenswelten –Sefardische Lieder aus Al-Andalus –Cantigas de Santa Maria –Musik der spanischen RenaissanceSabine Loredo Silva – Mezzosopranwww.loredosilva.deUlf Dressler – Arabische- und Renaissance-LauteBarockgitarre – VihuelaHintergrundDie sefardische Musik von dem Hebräischen „S fard“, ist dieMusik der Juden, die nach der Verbannung aus Judäa (70. u. Z.)nach Spanien flüchteten.Sie spiegelt den kulturellen Austausch zwischen Juden,Christen und Arabern wieder, der im mittelalterlichen SpanienKunst und Wissenschaft zu Blüte brachte.Die Sprache „Ladino“, auch „Judeo-Espagnol“ genannt, isteine Mischung aus altspanisch und hebräischen Worten undsteht in ähnlicher Beziehung wie das Jiddische zum Deutschen.Die Sepharden waren Mittler zwischen Morgen- undAbendland. Sie übersetzten die Werke der großen Philosophen,befruchteten ihre Religion und Kultur sowie die der Christen mitwww.trio-vox-humana.de1718

27. 02.15.30 UhrKlosterkirchedem Wissen der arabischen Welt und dem Erbe der Antike. Derspanische König Alfonso X, auch „Alfonso El Sabio-Der Weise“genannt, machte seinen Hof im Toledo des 13. Jahrhunderts zueinem Treffpunkt für Christen, Juden und Arabern und damit zueinem einzigartigen Beispiel für das friedliche Zusammenlebender unterschiedlichen Völker und Glaubensrichtungen.Die „Cantigas de Santa Maria“ – Lieder für die heilige Jungfrau Maria – sind eine der größten Sammlungen von Liederndes Mittelalters, bestehend aus ca. 420 Gedichten, zumeist inGalicisch-Portugiesischer Sprache.Diese Lieder werden dem König von Leon und KastilienAlfons X zugeschrieben.Er sah in dieser Sammlung ein kulturelles Projekt vongroßer Bedeutung.Ihre Vollendung nahm den Großteil seiner Amtszeit inAnspruch (1252-1284).Er sah sie als ein wichtiges Mittel zu seinem politischenÜberleben und seinem persönlichen Seelenheil.1927.02.2016 15.30 Uhr KlosterkircheKonzert des Kammerchores des Bayerischen SängerbundesS„Konzert des Kammerchores desBayerischen Sängerbundes“www.bayerischersaengerbund.deH. Schütz komponierte seine geistliche Chormusik im Jahr1648, am Ende des Dreißigjährigen Krieges. Beide Motetten desheutigen Programmes entstammen dieser Sammlung und stellenbeide hoffnungsfrohe Werke am Ende einer grausamen Zeit dar.Der Komponist Alwin Schronen ist derzeit in der deutschenChorszene ein gefragter Autor. Im ersten Teil des Programmsist er mit seinem schlichten Ave verum vertreten, das ganz in derTradition Mozarts ausschließlich vierstimmig gehalten ist. ImWerk „Power of nature“ nach Text von Peter Davidson erweiterter den Chorklang in die Achtstimmigkeit, die Dynamik an dieäußersten Grenzen.Eines der Hauptwerke des tschechischen Komponisten PetrEben ist seine Vertonung des Sonnengesanges des heiligen Franziskus. Eine bilderreiche und raffinierte Harmonik prägt den Satz,madrigaleske Tonmalereien, wie das „Wehen des Windes“ bebildern den Text, starke rhythmische Einfälle gliedern das Werk.Mit Dvoraks fünf Liedern „In der Natur“ op. 63 nimmtsich der Chor eines bekannten Liederzyklus‘ der Romantik an.Volkstümlich in den Melodien, aber durchaus vielschichtig undanspruchsvoll kreiert Dvorak ausdrucksstarke Stimmungsbilder.„Music for a while“ im Satz von Gunnar Eriksson, der vorallem für seine genialen Chorimprovisationen bekannt ist, isteine Bearbeitung einer berühmten Arie aus Purcells Bühnenmusik zu „Oedipus“. Der Chor übernimmt dabei die Funktion derbarocken Begleitinstrumente. Darüber intonieren wechselndeSolosoprane aus dem Chor die bekannte Melodie.20

06. 03.15.30 UhrKlosterkirche06.03.2016 15.30 Uhr Klosterkirche„Stabat Mater “F„Stabat Mater“in g-Moll op. 138für Chor und Orgel vonGabriel Rheinberger (1839 – 1901) undRequiem op. 48 von Gabriel Faurè (1845 – 1924)Regina Pfeiffer, SopranJohannes Eppelein, BaritonBernhard Brosch, OrgelVox Villae und D’Zing Grupp’m Epfenhausen, ChorLeitung: Felix Mathywww.vox-villae.deStabat Mater in g op. 138 von Josef Gabriel RheinbergerDas „kleine“ Stabat Mater in g-Moll op. 138 entstand imAugust 1884, zwanzig Jahre nach seinem größeren Schwesterwerk op. 16.Im Gegensatz zu diesem ist es ein rein kirchliches und keinkonzertantes Werk. Gerade im Vergleich zum frühen StabatMater fällt seine starke Tendenz zur Verinnerlichung undRücknahme moderner Harmonik im Sinne eines nahezu zeitlosen Sakralstils auf, welche generell die spätere KirchenmusikRheinbergers charakterisiert.Der Entstehungsanlass war ein persönlicher: Rheinberger, der stets unter einer sehr angegriffenen Gesundheit littund viele Jahre lang die rechte Hand nicht richtig gebrauchenkonnte, hatte auf dem Höhepunkt seiner verschleppten Handentzündung, während der ganzen ersten Jahreshälfte 1884,überhaupt nicht mehr schreiben und komponieren können.21Nach der leidlich erfolgreichen Therapie seiner Hand inRheinbergers alljährlichem Kur- und Sommerfrischeaufenthaltin Wildbad Kreuth löste der Komponist mit dem neuen StabatMater ein Gelübde ein, das er der Mutter Gottes für den Fallseiner Genesung gegeben hatte.Heute wird die Fassung für Chor und Orgel aufgeführt.Requiem op. 48 von Gabriel FauréDie Entstehungsgeschichte des Requiems hat verschiedeneVersionen dieses Werkes aufzuweisen.Die erste Fassung von 1888 war nur fünfsätzig, es fehltenoch das Offertoire und das Libera me.Die zweite Fassung entstand 1893, bereits mit allen Sätzenund orchestriert für tiefe Streicher und Blechbläser.Schließlich folgte 1900 eine Fassung für großes Orchester.Fauré verwendet einen frei aus der lateinischen Totenmesseund der Begräbnisliturgie zusammengesetzten Text, wobei er,was für seine Zeit völlig ungewöhnlich war, die „Dies irae“-Sequenz nicht vertonte bzw. nur deren letzte Zeile, das „Pie JesuDomine“. Das Ungewöhnliche lag besonders darin, dass kaumein Komponist seiner Zeit sich die Möglichkeit hätte entgehenlassen, die Schrecken des Dies irae, am „Tag des Zorns“, mitallen ihm zur Verfügung stehenden musikdramatischen Mitteln nachzuzeichnen. Fauré stellt stattdessen die Aussicht aufdas himmlische Elysium in den Mittelpunkt und übernimmthierfür die Antiphon „In paradisum“ und das Responsorium„Libera me“ aus dem Totenamt. „So sehe ich den Tod:“, sagteFauré über sein Requiem, „als eine freudvolle Erlösung, eineErwartung von Glückseligkeit jenseits des Grabes, nicht als eineschmerzvolle Erfahrung.“Im Konzert kommt eine Fassung für Orgel zur Aufführung.22

13. 03.25. 03.FG10.00 UhrKlosterkirche„Ruhn in Frieden“Bel Voce Gesangssolisten, Gesamtleitung: Erika SommerDr. Otmar Bayer (Klavier)www.bel-voce-gesangssolisten.deProgramm und Hintergrund:Mehr noch als die anderen Künste lenkt die Musik den Blicküber das Alltägliche hinaus, wie das Programm mit Sakralmusikaus drei Jahrhunderten zeigt. Eine Schlüsselstellung in der abendländischen Tradition nimmt Johann Sebastian Bach ein; kein Zufallist es, dass er auch in diesem Programm hervorragend vertreten ist.Neben schlichten Choralsätzen sind es Beispiele aus dem liturgischgebundenen Magnificat, der dramatisch geballten Johannes, vorallem aber aus der alles überragenden Matthäuspassion, „Erbarmedich“, „Blute nur du liebes Herz“, „Mache dich mein Herze rein“,die uns stets von neuem überwältigen. Die tränenreiche Alt Arie„Er ward verschmähet“, aus dem Oratorium „Messias“, bringt dasLeiden Christi zum Ausdruck. Bachs Spuren finden sich in derFolgezeit immer wieder, am deutlichsten in dem Oratorium Paulusvon Felix Mendelssohn Bartholdy, „Sei getreu bis in den Tod“,dann aber auch im Deutschen Requiem von Johannes Brahms, „Ihrhabt nun Traurigkeit“, dessen Text der Komponist aus der Bibelselbst zusammengestellt hat. Hoffnung auf ein besseres Jenseitsweckt Schubert mit seinem innigen „Ruhn in Frieden“, das demProgramm ja seinen Titel gegeben hat. Doch weit über die Grenzenhinaus wirkte diese große Tradition, wie etwa Requiem-Vertonungenvon Gabriel Fauré „Maria mater“ und Giuseppe Verdi beweisen. Soentsteht gerade durch die Beschränkung auf solistische Werke einebenso farbig

Gymnasium (23) 07 Internat / Tagesheim (31) 09 Exerzitien- und Gäste haus (3 und 4) 10 Ottilienheim (8) 11 Ottilienkapelle (3) 12 Emminger Hof (12) 13 Biergarten 17 Kräutergarten 18 Bahnhof St. Ottilien (24) 19 Klosterladen und Galerie St. Ottilien (11) 20 Haus der Kongregation