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www.pwc.ch/mwstDie schweizerischeMehrwertsteuerDas aktuelle Gesetz per 1.1.2018

VorwortSehr geehrte Kundinnen und Kunden,sehr geehrte Leserinnen und LeserAm 1. Januar 2018 sind die Regelungen des teilrevidierten Schweizer Mehrwertsteuerrechts in Kraft getreten. Gleichzeitig sind auch erstmals in der Geschichte derschweizerischen Mehrwertsteuer die Steuersätze gesunken.Wir nehmen diese Änderungen zum Anlass, eine aktuelle Version unserer Mehrwertsteuerbroschüre herauszugeben. Es handelt sich um eine handliche Ausgabe derrelevanten Gesetze und Verordnungen. Zusätzlich wird einleitend kurz und prägnantdie Funktion der Mehrwertsteuer umschrieben.Für weitere Fragen stehen Ihnen unsere Beraterinnen und Berater gerne zur Verfügung.Januar 2018PricewaterhouseCoopers AGMichaela MerzPartnerDr. Niklaus HonauerPartner

Inhaltsverzeichnis SeiteDie schweizerische Mehrwertsteuer im Überblick XVBundesgesetz über die Mehrwertsteuer(Mehrwertsteuergesetz, MWSTG)1. Titel: Allgemeine BestimmungenArt. 1Art. 2Art. 3Art. 4Art. 5Art. 6Art. 7Art. 8Art. 9Gegenstand und Grundsätze Verhältnis zum kantonalen Recht Begriffe Samnaun und Sampuoir Indexierung Steuerüberwälzung Ort der Lieferung Ort der Dienstleistung Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen 1123444462. Titel: Inlandsteuer1. Kapitel: SteuersubjektArt. 10Art. 11Art. 12Art. 13Art. 14Art. 15Art. 16Art. 17Grundsatz Verzicht auf die Befreiung von der Steuerpflicht Gemeinwesen Gruppenbesteuerung Beginn und Ende der Steuerpflicht und der Befreiungvon der Steuerpflicht Mithaftung Steuernachfolge Steuersubstitution 6777889102. Kapitel: SteuerobjektArt. 18Art. 19Art. 20Art. 21Art. 22Art. 23 Grundsatz Mehrheit von Leistungen Zuordnung von Leistungen Von der Steuer ausgenommene Leistungen Option für die Versteuerung der von der Steuerausgenommenen Leistungen Von der Steuer befreite Leistungen 101011111718I

Seite3. Kapitel: Bemessungsgrundlage und SteuersätzeArt. 24 Bemessungsgrundlage Art. 24a Margenbesteuerung Art. 25 Steuersätze 2020214. Kapitel: Rechnungsstellung und SteuerausweisArt. 26Art. 27Rechnung Unrichtiger oder unberechtigter Steuerausweis 22235. Kapitel: VorsteuerabzugArt. 28Art. 28aArt. 29Art. 30Art. 31Art. 32Art. 33Grundsatz Abzug fiktiver Vorsteuer Ausschluss des Anspruchs auf Vorsteuerabzug Gemischte Verwendung Eigenverbrauch Einlageentsteuerung Kürzung des Vorsteuerabzugs 242425252526276. Kapitel: Ermittlung, Entstehung und Verjährung derSteuerforderung1. Abschnitt: Zeitliche BemessungArt. 34 Steuerperiode Art. 35 Abrechnungsperiode 27272. Abschnitt: Umfang der Steuerforderung und MeldeverfahrenArt. 36 Effektive Abrechnungsmethode Art. 37 Abrechnung nach Saldo- und nach Pauschalsteuersätzen Art. 38 Meldeverfahren 2828283. Abschnitt: Entstehung, Änderung und Verjährung der SteuerforderungArt. 39 Abrechnungsart Art. 40 Entstehung der Steuerforderung Art. 41 Nachträgliche Änderung der Umsatzsteuerschuld unddes Vorsteuerabzugs Art. 42 Festsetzungsverjährung Art. 43 Rechtskraft der Steuerforderung Art. 44 Abtretung und Verpfändung der Steuerforderung II293030303131

Seite3. Titel: BezugsteuerArt. 45Art. 45aArt. 46Art. 47Art. 48Art. 49Bezugsteuerpflicht Nicht der Bezugsteuer unterliegende Leistungen Steuerbemessung und Steuersätze Steuer- und Abrechnungsperiode Entstehung und Festsetzungsverjährung der Bezugsteuerschuld Mithaftung, Steuernachfolge und Substitution 3132323232334. Titel: EinfuhrsteuerArt. 50Art. 51Art. 52Art. 53Art. 54Art. 55Art. 56Art. 57Art. 58Art. 59Art. 60Art. 61Art. 62Art. 63Art. 64Anwendbares Recht Steuerpflicht Steuerobjekt Steuerbefreite Einfuhren Bemessungsgrundlage Steuersätze Entstehung, Verjährung und Entrichtung derEinfuhrsteuerschuld Verzugszins Ausnahmen von der Verzugszinspflicht Anspruch auf Steuerrückerstattung und Verjährung Rückerstattung wegen Wiederausfuhr Vergütungszins Zuständigkeit und Verfahren Verlagerung der Steuerentrichtung Steuererlass 3333333435373737383839404040415. Titel: Verfahrensrecht für die Inland- und dieBezugsteuer1. Kapitel: Allgemeine VerfahrensbestimmungenArt. 65 422. Kapitel: Rechte und Pflichten der steuerpflichtigen PersonArt. 66Art. 67Art. 68Art. 69Art. 70Art. 71Art. 72An- und Abmeldung als steuerpflichtige Person Steuervertretung Auskunftspflicht Auskunftsrecht Buchführung und Aufbewahrung Einreichung der Abrechnung Korrektur von Mängeln in der Abrechnung 42424343434444III

Seite3. Kapitel: Auskunftspflicht von DrittpersonenArt. 73 444. Kapitel: Rechte und Pflichten der Behörden1. Abschnitt: Geheimhaltung und AmtshilfeArt. 74 Geheimhaltung Art. 75 Amtshilfe Art. 75a Internationale Amtshilfe 4545462. Abschnitt: DatenschutzArt. 76 Datenbearbeitung Art. 76a Informationssystem Art. 76b Datenbekanntgabe Art. 76c Aufbewahrung der Daten und Dokumente Art. 76d Ausführungsbestimmungen 46474848483. Abschnitt: Sicherstellung der korrekten SteuerentrichtungArt. 77 Überprüfung Art. 78 Kontrolle Art. 79 Ermessenseinschätzung Art. 80 Vereinfachungen 494949505. Kapitel: Verfügungs- und RechtsmittelverfahrenArt. 81Art. 82Art. 83Art. 84Art. 85Grundsätze Verfügungen der ESTV Einsprache Kosten und Entschädigungen Revision, Erläuterung und Berichtigung 50505151516. Kapitel: BezugArt. 86Art. 87Art. 88Art. 89Art. 90Art. 91Art. 92Entrichtung der Steuer Verzugszins Vergütungen an die steuerpflichtige Person Betreibung Zahlungserleichterungen Bezugsverjährung Steuererlass 515252535454547. Kapitel: SteuersicherungArt. 93Art. 94Art. 95IVSicherstellung Andere Sicherungsmassnahmen Löschung im Handelsregister 555656

Seite6. Titel: StrafbestimmungenArt. 96Art. 97Art. 98Art. 99Art. 100Art. 101Art. 102Art. 103Art. 104Art. 105Art. 106Steuerhinterziehung Strafzumessung und qualifizierte Steuerhinterziehung Verletzung von Verfahrenspflichten Steuerhehlerei Widerhandlung im Geschäftsbetrieb Konkurrenz Selbstanzeige Strafverfolgung Verfahrensgarantien Verfolgungsverjährung Bezug und Verjährung der Bussen und Kosten 57575858595959606060617. Titel: Schlussbestimmungen1. Kapitel: AusführungsbestimmungenArt. 107 Bundesrat Art. 108 Eidgenössisches Finanzdepartement Art. 109 Konsultativgremium 6162622. Kapitel: Aufhebung und Änderung bisherigen RechtsArt. 110 Aufhebung bisherigen Rechts Art. 111 Änderung bisherigen Rechts 62633. Kapitel: ÜbergangsbestimmungenArt. 112Art. 113Art. 114Art. 115Art. 115aAnwendung bisherigen Rechts Anwendung des neuen Rechts Wahlmöglichkeiten Änderung der Steuersätze Übergangsbestimmungen zur Änderung vom30. September 2016 63636364644. Kapitel: Referendum und InkrafttretenArt. 116 Übergangsbestimmung zur Änderung vom 19. März 2010 6464V

SeiteMehrwertsteuerverordnung (MWSTV)1. Titel: Allgemeine BestimmungenArt. 1Art. 2Art. 3Art. 4Art. 5Art. 5aArt. 6Art. 6aSchweizerisches Staatsgebiet Verpfändung und besondere Verhältnisse beim Verkauf Unterstellungserklärung bei Einfuhr eines Gegenstands Lieferung eines aus dem Ausland ins Inland verbrachtenGegenstands ab Lager im Inland Betriebsstätte Schiffsverkehr auf dem Bodensee, dem Untersee unddem Rhein bis zur Schweizer Grenze unterhalb Basels Beförderungsleistungen Ort der Leistung für gastgewerbliche, kulturelle undähnliche Leistungen im Rahmen einer Personenbeförderungim Grenzgebiet 65656566666767672. Titel: Inlandsteuer1. Kapitel: Steuersubjekt1. Abschnitt: Unternehmerische Tätigkeit und UmsatzgrenzeArt. 7Betriebsstätten von ausländischen Unternehmen Art. 8 Art. 9Befreiung und Ende der Befreiung von der Steuerpflichtbei inländischen Unternehmen Art. 9a Befreiung und Ende der Befreiung von der Steuerpflichtbei ausländischen Unternehmen Art. 10 Telekommunikations- und elektronische Dienstleistungen Art. 11 6869692. Abschnitt: GemeinwesenArt. 12 Steuersubjekt Art. 13 Art. 14 Unternehmerische Leistungen eines Gemeinwesens 6970703. Abschnitt: GruppenbesteuerungArt. 15 Einheitliche Leitung Art. 16 Gruppenmitglieder Art. 17 Gruppenbildung Art. 18 Bewilligung der Gruppenbesteuerung Art. 19 Änderungen der Gruppenvertretung Art. 20 Änderungen im Bestand der Gruppe Art. 21 Administrative und buchhalterische Erfordernisse Art. 22 Mithaftung bei Gruppenbesteuerung 7171717172727373VI676768

Seite4. Abschnitt: Haftung bei der Zession von ForderungenArt. 23 Umfang der Abtretung Art. 24 Umfang der Haftung Art. 25 Befreiung von der Haftung 7373742. Kapitel: Steuerobjekt1. Abschnitt: LeistungsverhältnisArt. 26 Leistungen an eng verbundene Personen Art. 27 Vorgezogene Entsorgungsgebühren Art. 28 Grenzüberschreitende Entsendung von Mitarbeitendenim Konzern Art. 29 Subventionen und andere öffentlich-rechtliche Beiträge Art. 30 Weiterleiten von Mittelflüssen, die nicht als Entgelte gelten 7474752. Abschnitt: Mehrheit von LeistungenArt. 31 Spezialwerkzeuge Art. 32 Sachgesamtheiten und Leistungskombinationen Art. 33 Geltung der Einfuhrsteuerveranlagung für die Inlandsteuer 7575763. Abschnitt: Von der Steuer ausgenommene LeistungenArt. 34 Heilbehandlungen Art. 35 Voraussetzung für die Anerkennung als Erbringer oderErbringerin einer Heilbehandlung Art. 36 Kulturelle Leistungen Art. 37 Art. 38 Zusammenarbeit zwischen Gemeinwesen Art. 38a Bildungs- und Forschungsinstitutionen Art. 39 Option für die Versteuerung der von der Steuerausgenommenen Leistungen 4. Abschnitt: Von der Steuer befreite LeistungenArt. 40 Art. 41 Steuerbefreiung des internationalen Luftverkehrs Art. 42 Steuerbefreiung des internationalen Eisenbahnverkehrs Art. 43 Steuerbefreiung des internationalen Busverkehrs Art. 44 Steuerbefreite Umsätze von Münz- und Feingold 74747677787878787979797980803. Kapitel: Bemessungsgrundlage und Steuersätze1. Abschnitt: BemessungsgrundlageArt. 45 Entgelte in ausländischer Währung Art. 46 Kreditkartenkommissionen und Scheckgebühren Art. 47 Leistungen an das Personal Art. 48 Kantonale Abgaben an Wasser-, Abwasser- oder Abfallfonds 81818282VII

Seite1a. Abschnitt: MargenbesteuerungArt. 48a Kunstgegenstände, Antiquitäten und andere Sammlerstücke Art. 48b Margenbesteuerung bei zu einem Gesamtpreis erworbenenGegenständen Art. 48c Rechnungsstellung Art. 48d Aufzeichnungen 2. Abschnitt: SteuersätzeArt. 49 Medikamente Art. 50 Zeitungen und Zeitschriften ohne Reklamecharakter Art. 50a Elektronische Zeitungen und Zeitschriften ohneReklamecharakter Art. 51 Bücher und andere Druckerzeugnisse ohne Reklamecharakter Art. 51a Elektronische Bücher ohne Reklamecharakter Art. 52 Reklamecharakter Art. 53 Zubereitung vor Ort und Servierleistung Art. 54 Besondere Konsumvorrichtungen an Ort und Stelle Art. 55 Zum Mitnehmen oder zur Auslieferung bestimmteLebensmittel Art. 56 Geeignete organisatorische Massnahme 82848484848585868686878788884. Kapitel: Rechnungsstellung und SteuerausweisArt. 57 885. Kapitel: Vorsteuerabzug1. Abschnitt: AllgemeinesArt. 58 Vorsteuerabzug bei ausländischer Währung Art. 59 Nachweis Art. 60 Art. 61 Vorsteuerabzug bei Münz- und Feingold 888989892. Abschnitt: Abzug fiktiver VorsteuerArt. 62 Edelmetalle und Edelsteine Art. 63 Berechtigung zum Abzug der fiktiven Vorsteuer Art. 64 8989903. Abschnitt: Korrektur des VorsteuerabzugsArt. 65 Methoden zur Berechnung der Korrektur Art. 66 Pauschalmethoden Art. 67 Eigene Berechnungen Art. 68 Wahl der Methode 90909091VIII

Seite4. Abschnitt: EigenverbrauchArt. 69 Grundsätze Art. 70 Ermittlung des Zeitwerts Art. 71 Grossrenovationen von Liegenschaften 9191925. Abschnitt: EinlageentsteuerungArt. 72 Grundsätze Art. 73 Ermittlung des Zeitwerts Art. 74 Grossrenovationen von Liegenschaften 9292936. Abschnitt: Kürzung des VorsteuerabzugsArt. 75 936. Kapitel: Ermittlung und Entstehung der Steuerforderung1. Abschnitt: GeschäftsabschlussArt. 76 2. Abschnitt: SaldosteuersatzmethodeArt. 77 Grundsätze Art. 78 Unterstellung unter die Saldosteuersatzmethode bei Beginnder Steuerpflicht Art. 79 Wechsel von der effektiven Abrechnungsmethode zurSaldosteuersatzmethode Art. 80 Entzug der Bewilligung Art. 81 Wechsel von der Saldosteuersatzmethode zur effektivenAbrechnungsmethode Art. 82 Ende der Steuerpflicht Art. 83 Übernahme von Vermögen im Meldeverfahren Art. 84 Abrechnung nach Saldosteuersätzen Art. 85 Bewilligung der Anwendung eines einzigen Saldosteuersatzes Art. 86 Bewilligung der Anwendung von zwei Saldosteuersätzen Art. 87 Höhe der bewilligten Saldosteuersätze Art. 88 Versteuerung der einzelnen Tätigkeiten Art. 89 Sonderregelung für Mischbranchen Art. 90 Besondere Verfahren Art. 91 Abrechnung der Bezugsteuer Art. 92 Eigenverbrauch Art. 93 Korrekturen bei unbeweglichen Gegenständen Art. 94 Leistungen an eng verbundene Personen und an das Personal Art. 95 Verkäufe von Betriebsmitteln und Anlagegütern Art. 96 Rechnungsstellung zu einem zu hohen Steuersatz X

Seite3. Abschnitt: PauschalsteuersatzmethodeArt. 97 Grundsätze Art. 98 Unterstellung unter die Pauschalsteuersatzmethode undWechsel der Abrechnungsmethode Art. 99 Pauschalsteuersätze Art. 99a Abrechnung der Bezugsteuer Art. 100 Anwendbarkeit der Regeln der Saldosteuersatzmethode 1041041041054. Abschnitt: MeldeverfahrenArt. 101 Teilvermögen Art. 102 Steuerpflicht des Erwerbers oder der Erwerberin Art. 103 Rechnung Art. 104 Freiwillige Anwendung des Meldeverfahrens Art. 105 Verwendungsgrad 1051051051051051035. Abschnitt: Abrechnungsart und Abtretung der SteuerforderungArt. 106 Wechsel der Abrechnungsart bei Abrechnung nach dereffektiven Methode 106Art. 107 Wechsel der Abrechnungsart bei Abrechnung nach derSaldosteuersatzmethode oder der Pauschalsteuersatzmethode 106Art. 108 Abtretung und Verpfändung der Steuerforderung 1073. Titel: BezugsteuerArt. 109 Art. 110 Art. 111 Datenträger ohne Marktwert 1071071074. Titel: Einfuhrsteuer1. Kapitel: Mehrheit von Leistungen und Befreiung vonder EinfuhrsteuerArt. 112 Sachgesamtheiten und Leistungskombinationen Art. 113 Befreiung von der Einfuhrsteuer 1081082. Kapitel: Bestimmung und Sicherstellung der EinfuhrsteuerschuldArt. 114Art. 115Art. 116XSicherheit bei Bezahlung der Steuer über das zentralisierteAbrechnungsverfahren der EZV Höhe der Sicherheit bei bedingt entstandener Steuerforderungund bei Zahlungserleichterungen Nachträgliche Anpassung der Entgelte 109109109

Seite3. Kapitel: Verlagerung der SteuerentrichtungArt. 117Art. 118Art. 119Art. 120Art. 121Verlagerung der Entrichtung der Einfuhrsteuer Bewilligungsvoraussetzungen Wegfall der Bewilligungsvoraussetzungen Entzug der Bewilligung Nichterhebung der Inlandsteuer 1101101111111115. Titel: Verfahrensrecht für die Inland- unddie Bezugsteuer1. Kapitel: Rechte und Pflichten der steuerpflichtigen Person1. Abschnitt: Verzicht auf die Anmeldung als steuerpflichtige PersonArt. 121a 1111a. Abschnitt:84 Papierlose BelegeArt. 122 Grundsatz Art. 123 Art. 124 Art. 125 1111121121122. Abschnitt: AbrechnungArt. 126 Effektive Abrechnungsmethode Art. 127 Abrechnung nach der Saldosteuersatz- oder der Pauschalsteuersatzmethode Art. 128 Zusätzliche Unterlagen Art. 129 Korrektur 1121131141152. Kapitel: Auskunftspflicht von DrittpersonenArt. 130 1153. Kapitel: Rechte und Pflichten der Behörden1. Abschnitt: DatenschutzArt. 131 Datenschutzberatung Art. 132 Datenbearbeitung Art. 133 Verantwortlichkeit für das Informationssystem Art. 134 Datenkategorien Art. 135 Statistiken Art. 136 Bekanntgabe von Daten an die EZV Art. 137 Aufbewahrungsdauer, Vernichtung und Archivierung der Daten Art. 138 Auswertung des Internetangebots der ESTV Art. 139 116116116117118118118119119XI

Seite2. Abschnitt: KontrolleArt. 140 1194. Kapitel: Verfügungs- und RechtsmittelverfahrenArt. 141 Beschwerdeverfahren Art. 142 Betreibungskosten 1191196. Titel: Entlastung von der Mehrwertsteuerfür Begünstigte, die nach dem GSG von derMehrwertsteuer befreit sindArt. 143Art. 144Art. 145Art. 146Art. 147Art. 148Art. 149Art. 150Anspruchsberechtigung für die Steuerentlastung Steuerbefreiung Voraussetzungen für die Steuerbefreiung Steuerrückerstattung Aufbewahrungspflicht Vorsteuerabzug Steuernachbezug und Widerhandlungen Freiwillige Versteuerung von ausgenommenen Leistungen 1201211211221221231231237. Titel: Vergütung der Mehrwertsteuer anAbnehmer und Abnehmerinnen mit Wohnoder Geschäftssitz im AuslandArt. 151Art. 152Art. 153Art. 154Art. 155Art. 156Anspruchsberechtigte Gegenrecht Umfang der Steuervergütung Vergütungsperiode Verfahren Vergütungszins 1241241251251251258. Titel: Mehrwertsteuer-KonsultativgremiumArt. 157Art. 158Art. 159Art. 160Art. 161Art. 162XIIStellung Zusammensetzung des Konsultativgremiums Arbeitsweise und Sekretariat Stellungnahmen und Empfehlungen Entscheidkompetenz Information der Öffentlichkeit 126126126126127127

Seite9. Titel: Schlussbestimmungen1. Kapitel: Aufhebung und Änderung bisherigen RechtsArt. 163 1272. Kapitel: ÜbergangsbestimmungenArt. 164 Subsidiäre Haftung bei der Zession Art. 165 Einlageentsteuerung Art. 166 Wahlmöglichkeiten Art. 166a Übergangsbestimmung zur Änderung vom 18. Oktober 2017 1271271281283. Kapitel: InkrafttretenArt. 167 128Verordnung des EFDüber die Steuerbefreiung von Inlandlieferungenvon Gegenständen zwecks Ausfuhr im ReiseverkehrArt. 1Art. 2Art. 3Art. 4Art. 5Art. 6Art. 7Art. 8Art. 9Voraussetzungen für die Steuerbefreiung Nachweis für die Steuerbefreiung Ausfuhrdokument Bestätigung durch die Eidgenössische Zollverwaltungbei der Ausfuhr Nachträgliche Bestätigung Einfuhrveranlagung Steuerbefreiung von Lieferungen an Reisegruppen Aufhebung bisherigen Rechts Inkraftreten 129129129130130130130131131Verordnung der ESTVüber die Höhe der Saldosteuersätzenach Branchen und TätigkeitenArt. 1Art. 2Art. 3AnhangSaldosteuersätze nach Branchen und Tätigkeiten Aufhebung bisherigen Rechts Inkrafttreten 133Liste der Saldosteuersätze nach Branchen und Tätigkeiten 133133134XIII

SeiteVerordnung des EFDüber die steuerbefreite Einfuhr von Gegenständenin kleinen Mengen, von unbedeutendem Wertoder mit geringfügigem SteuerbetragArt. 1Art. 2Art. 3Art. 4Steuerbefreiung Gewährung der Wertfreigrenze für Waren des Reiseverkehrs Aufhebung eines anderen Erlasses Inkrafttreten 153153154154Verordnung des EFDüber die Verzugs- und die VergütungszinssätzeArt. 1Art. 2Art. 3Art. 4XIVVerzugszins Vergütungszins Aufhebung bisherigen Rechts Inkrafttreten 155156157157

Die schweizerische Mehrwertsteuer im Überblick1. Entwicklung der schweizerischen MehrwertsteuerDie Schweizer Mehrwertsteuer wird vom Bund auf der Grundlage von Art. 130 derSchweizer Bundesverfassung (BV) erhoben. Die Steuer wurde per 1. Januar 1995eingeführt und löste die bis dahin erhobene Warenumsatzsteuer (WUSt) ab. Die gesetzliche Grundlage bildete anfangs die unmittelbar auf die BV gestützte (selbständige)gesetzesvertretende Verordnung über die Mehrwertsteuer. Diese Verordnung wurdeam 1. Januar 2001 durch das Mehrwertsteuergesetz mit dazugehöriger Verordnungabgelöst. Mitte des Jahres 2006 wurden auf politischen Druck hin die sogenanntenPragmatismusartikel (Art. 15a und 45a MWSTGV2001) eingeführt. Diese Bestimmungen hatten zum Ziel, den Formalismus der Eidgenössischen Steuerverwaltung(ESTV) einzudämmen.Weil die Mehrwertsteuer als Selbstveranlagungssteuer jedoch als zu komplex und dieFormerfordernisse als zu streng betrachtet wurden, hat der Gesetzgeber das Mehrwertsteuerrecht wesentlich umgekrempelt und überarbeitet. Die Regelungen traten per1. Januar 2010 in Kraft (aMWSTG und aMWSTV). Mit diesen Regelungen wurde dasKonzept der Steuerpflicht völlig neu gestaltet, und im Bereich des Vorsteuerabzugeswurden die formalen Hürden wesentlich reduziert. Mit der abschliessenden Wirkungvon Steuerkontrollen und dem Anspruch auf rechtsverbindliche Auskünfte der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) wurde zudem die Rechtssicherheit verstärkt.Mit dem Recht des Steuerpflichtigen auf Durchführung einer Kontrolle wurde zudemdie Kundenorientierung der ESTV verbessert.Weitere Bestrebungen wie die ehrgeizigen Pläne von alt Bundesrat Rudolf Merz zurEinführung eines einheitlichen Steuersatzes von 6,1 % und zur Abschaffung der meistenbisherigen Steuerausnahmen haben im Parlament Ende 2011 endgültig Schiffbrucherlitten. Der Gesetzgeber erkannte jedoch, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht,und beauftragte den Bundesrat, Vorschläge zu einer kleinen Revision des MWSTG zuunterbreiten. Mit der Botschaft vom 25. Februar 2015 zur Teilrevision des MWSTGsetzte der Bundesrat diese um.2. Das aktuelle Mehrwertsteuergesetz per 1. Januar 2018Die wesentlichen Neuerungen der Teilrevision betreffen die Steuerpflicht. So wirdneu auf den weltweit erzielten Umsatz abgestellt. Dadurch müssen sich zahlreicheausländische Unternehmen in der Schweiz für Mehrwertsteuerzwecke registrieren. Biszum 31. Dezember 2017 waren die ausländischen Leistungserbringer von der obligatorischen Steuerpflicht befreit, wenn der in der Schweiz erzielte Umsatz aus Leistungenweniger als CHF 100’000.– pro Jahr betrug. Dadurch waren inländische Unternehmengegenüber den ausländischen nicht registrierten Unternehmen benachteiligt. Mit derXV

Teilrevision wurden diese Wettbewerbsnachteile nun vermindert. Weiter wurde dieSteuerpflicht bei den Gemeinwesen vereinfacht.Mit dem neuen Recht wurden die Steuerausnahmen im Versicherungsbereich sowiebei der öffentlichen Hand ausgeweitet. Bei Kunstgegenständen und Antiquitäten ist dieMargenbesteuerung (anstatt der fiktive Vorsteuerabzug) wieder eingeführt worden. DieBezugsteuer greift bei Lieferungen nur noch beim Bezug von unbeweglichen Gegenständen, wie beispielsweise bei Arbeiten an Grundstücken. Eine wesentliche weitereÄnderung betrifft die freiwillige Versteuerung (Option), welche neu auch rein durchDeklaration in der Quartalsabrechnung vorgenommen werden kann.Erst per 1. Januar 2019 in Kraft treten werden die Regelungen für den Versandhandel ausdem Ausland. So werden ausländische Versandhändler in der Schweiz steuerpflichtig,wenn sie pro Jahr mindestens CHF 100’000.– Umsatz mit Kleinsendungen vom Auslandins Inland erzielen, die von der Einfuhrsteuer befreit sind.3. Funktionsweise und AnwendungsbereichDie schweizerische Mehrwertsteuer ist nach dem System der Netto-Allphasensteuermit Vorsteuerabzug ausgestaltet. Sie funktioniert schematisch dargestellt wie folgt:Kunde(Endkonsument)AGWarenwert 300.00Bruttosteuer 23.10Vorsteuer7.70MWST15.40LieferantWarenwert 100.00Bruttosteuer7.70Vorsteuer0.00MWST7.7015.40 MWST23.10MWST7.70 MWSTEidgenössische Steuerverwaltung7.70 Steuerzahllast(23.10 - 7.70) 15.40Steuerzahllast 0.00 23.10SteuerbelastungDie Steuer wird grundsätzlich auf allen Stufen des Produktions- und Verteilungsprozesses erhoben. Wie die obige Darstellung zeigt, wird jeder steuerbare Umsatz einersteuerpflichtigen Person auf jeder Wirtschaftsstufe besteuert (Allphasensteuer). AlsBesteuerungsbasis gilt jeweils der Nettoumsatz ohne Mehrwertsteuer (Nettoumsatzsteuer). Vom Steuerbetrag wird für die Festlegung der Steuerzahllast gegenüber derESTV der auf die Vorleistungen entfallende Teil der Steuer (die Vorsteuer) abgezogen.Die Steuerforderung berechnet sich somit nach der Differenz zur geschuldeten InlandXVI

steuer, der Bezugsteuer sowie der im Verlagerungsverfahren entrichteten Einfuhrsteuerund dem Vorsteuerguthaben der Abrechnungsperiode.Die Mehrwertsteuer wird auf den im Inland erbrachten Leistungen erhoben. Als Inlandgelten das Gebiet der Schweiz (seit 1. Mai 2009 inkl. Zollfreilager und Zollfreihäfen)und ausländische Gebiete gemäss staatsvertraglichen Vereinbarungen. Gemäss diesengelten das Fürstentum Liechtenstein, die deutsche Gemeinde Büsingen am Hochrheinsowie die schweizerische Enklave Campione d’Italia bezüglich Mehrwertsteuer alsInland. Eine Sonderordnung gilt für die bündnerischen Talschaften Samnaun undSampuoir. Das MWSTG privilegiert die Talschaften, indem die Besteuerung nur aufDienstleistungen Anwendung findet (Art. 4 MWSTG).4. Gegenstand der SteuerDem Prinzip der allgemeinen Verbrauchssteuer folgend sollten grundsätzlich sämtliche Umsätze der Steuerpflichtigen der Besteuerung unterliegen. Die Mehrwertsteuerwird in drei Formen erhoben: als Inlandsteuer, als Bezugsteuer und als Einfuhrsteuer.Entsprechend verankert der Steuergesetzgeber die folgenden Abgabeobjekte:Gegenstand der SteuerInlandsteuerArt. 18 ff. MWSTGBezugsteuerArt. 45 ff. MWSTGEinfuhrsteuerArt. 50 ff. MWSTG eine Steuer auf den im Inland von steuerpflichtigen Personen gegen Entgelt erbrachten Leistungen (Inlandsteuer, Art. 1 Abs. 2 lit. a MWSTG); eine Steuer auf dem Bezug von Leistungen von Unternehmen mit Sitz im Ausland(Bezugsteuer, Art. 1 Abs. 2 lit. b MWSTG); eine Steuer auf der Einfuhr von Gegenständen (Einfuhrsteuer, Art. 1 Abs. 2 lit. cMWSTG).Die Inlandsteuer wird nur erhoben, wenn ein Leistungsverhältnis im mehrwertsteuerlichen Sinne vorliegt. Ein solches setzt voraus, dass zwischen Leistung und Gegenleistungeine innere wirtschaftliche Verknüpfung gegeben ist. Das bedingt neben dem Vorliegendes Steuerobjekts, «dass die Leistung gegen Entgelt erbracht wird». Demgegenüberhängt die Einfuhrsteuer nicht von der Entgeltlichkeit ab. Die steuerbare Warenbewegung über die Grenze kann somit entgeltlich oder unentgeltlich sein.XVII

Bestimmte Tatbestände fallen zwar grundsätzlich in den Anwendungsbereich der Mehrwertsteuer, werden aber aus bemessungstechnischen, sozial- oder bildungspolitischenGründen nicht besteuert. Sie gelten als von der Mehrwertsteuer ausgenommen und sindin Art. 21 Abs. 2 MWSTG abschliessend aufgelistet. Die Erzielung von Einnahmen aussolchen Leistungen berechtigt nicht zum Vorsteuerabzug. Aus diesem Grund werdendie Steuerausnahmen als unechte Befreiungen bezeichnet.Die von der Steuer ausgenommenen Umsätze können – mit Ausnahme der Umsätze imFinanz- und Versicherungsbereich sowie teilweise im Immobilienbereich – grundsätzlich freiwillig versteuert werden (sogenannte Option). Diese ist in Art. 22 MWSTG geregelt. Die Option kann für jede Leistung individuell gewählt werden und durch offenenAusweis der Steuer auf der Rechnung oder – seit dem 1. Januar 2018 – auch still durchDeklaration des Umsatzes in der Quartalsabrechnung erfolgen. Im Immobilienbereichist die Option davon abhängig, dass die Liegenschaft nicht ausschliesslich für private(Wohn-)Zwecke genutzt wird. Eine Versteuerung der privaten Wohnungsmiete oderdes privaten Liegenschaftsverkaufs ist deshalb nicht möglich. Die Option hat zur Folge,dass die Berechtigten die Vorsteuer abziehen und die im Zusammenhang mit ihrenLeistungen entstandene Steuer auf die Abnehmer überwälzen können.Neben den unechten Befreiungen gibt es sogenannte echte Befreiungen (Befreiungenvon Ausfuhren), welche in Art. 23 MWSTG abschliessend aufgelistet sind. Dabei handelt es sich um Leistungen, welche in der Schweiz grundsätzlich steuerbar wären, dieaufgrund des Bestimmungslandprinzips jedoch in der Schweiz nicht zu besteuern sind.Bei solchen Leistungen steht dem steuerpflichtigen Leistungserbringer in der Schweizdas Vorsteuerabzugsrecht zu.5. SteuerpflichtDie Steuerpflicht ist in Art. 10 MWSTG geregelt. Steuerpflichtig ist, wer unabhängigvon Rechtsform, Zweck und Gewinnabsicht ein Unternehmen betreibt und mit diesemUnternehmen Leistungen im Inland erbringt. Ein Unternehmen betreibt, wer eine aufdie nachhaltige Erzielung von Einnahmen aus Leistungen ausgerichtete beruflicheoder gewerbliche Tätigkeit selbständig ausübt und unter eigenem Namen nach aussenauftritt. Gemäss der Praxis der ESTV muss die Vereinnahmung von Entgelten ausLeistungen ein primär verfolgtes Ziel der Tätigkeit darstellen. Eine tatsächliche oderbeabsichtigte Gewinnerzielung ist nicht erforderlich. Werden jedoch für erbrachteLeistungen keine Entgelte vereinnahmt oder haben diese bloss einen symbolischenoder Bagatellcharakter, fehlt es an der erforderlichen Ausrichtung auf Erzielung vonEinnahmen aus Leistungen.Von der Steuerpflicht ist befreit, wer innerhalb eines Jahres im In- und Ausland wenigerals CHF 100’000.– Umsatz aus Leistungen erzielt, die nicht nach Art. 21 Abs. 2 MWSTGXVIII

von der Steuer ausgenommen sind. Ausländische Unternehmen sind von der Steuerbefreit, wenn sie im Inland unabhängig vom Umsatz ausschliesslich eine oder mehrereder folgenden Leistungsarten erbringen: von der Steuer befreite Leistungen, Dienstleistungen, deren Ort sich nach Art. 8 Abs. 1 MWSTG im Inland befindet; nichtvon der Steuerpflicht befreit ist jedoch, wer Telekommunikations- oder elektronischeDienstleistungen an nicht steuerpflichtige Empfänger und Empfängerinnen erbringt, Lieferung von Elektrizität in Leitungen, Gas über das Erdgasverteilnetz und Fernwärme an steuerpflichtige Personen im Inland.Für nicht gewinnstrebig, ehrenamtlich geführte Sport- oder Kulturvereine odergemeinnützige Institutionen beträgt die Umsatzgrenze CHF 150’000.–. Wird die Umsatzgrenze nicht überschritten, kann gemäss Art. 11 MWSTG auf die Befreiung vonder Steuerpflicht verzichtet und eine freiwillige Eintragung im Register der Mehrwertsteuerpflichtigen beantragt werden.Die Steuerpflicht beginnt für Unternehmen mit Sitz, Wohnsitz oder Betriebsstätte imInland mit der Aufnahme der unternehmerischen Tätigkeit und endet mit der Beendigung der unternehmerischen Tätigkeit bzw. bei Vermögensliquidation mit Abschlussdes Liquidationsverfahrens. Bei allen anderen Unternehmen beginnt sie mit dem erstmaligen Erbringen einer Leistung im Inland und endet am Schluss des Kalenderjahres,in dem letztmals eine Leistung im Inland erbracht wird.Das Gemeinwesen wird für unternehmerische Tätigkeiten ebenfalls steuerpflichtig(Art. 12 MWSTG). Seit dem 1. Januar 2018 sind Steuersubjekte eines Gemeinwesensvon der Steuerpflicht befreit, solange weniger als CHF 100’000.– Umsatz pro Jahr aussteuerbaren Leistungen an Nichtgemeinwesen stammen. Die bisher geltende zweistufige Berechnungsmethode (sogenannte CHF-25’000- Grenze) ist im Ra

Abschnitt: Abzug fiktiver Vorsteuer Art. 62 Edelmetalle und Edelsteine 89 Art. 63 Berechtigung zum Abzug der fiktiven Vorsteuer 89 Art. 64 90 3. Abschnitt: Korrektur des Vorsteuerabzugs Art. 65 Methoden zur Berechnung der Korrektur 90 Art.