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Reader zur Erstellung einer Facharbeitim Rahmen eines ndung und Recherche23Das Praktikum und dessen Dokumentation (DAP)4Das Exposé45Die Facharbeit45.15.25.36786Formale VorgabenTextverweise und 2Beispiel für ein DeckblattBeispiel für ein InhaltsverzeichnisBeispiel für ein Literaturverzeichnis

21 ÜberblickImmer der Reihe nach.Die Erstellung einer Facharbeit ist vielleicht die anspruchvollste und komplizierteste Arbeit, diedu bis jetzt erledigen musstest. Deshalb ist es wichtig, dass du die Aufgabe in einer sinnvollenSchrittfolge angehst. Dieser Reader ist dazu gedacht, dir bei dieser Vorgehensweise behilflich zusein. Viel Erfolg !Zweck der FacharbeitHierzu ein Auszug aus den Richtlinien:"Wissenschaftspropädeutisches1 Lernen zielt darauf ab, die Schülerinnen und Schüler mit den Prinzipienund Formen selbständigen Lernens vertraut zu machen. Facharbeiten sind hierzu besonders geeignet.Jede Schülerin bzw. jeder Schüler soll im Verlauf der Schullaufbahn eine Facharbeit anfertigen.“2KlausurersatzDu ersetzt in einem Klausurfach deiner Wahl die erste Klausur im 2. Halbjahr der Stufe 12durch eine Facharbeit, die aus deinem Berufspraktikum hervorgeht.Zur Facharbeit gehören immer dreiDa du selbständig deine Facharbeit erstellen und abfassen sollst, bist du somit an erster Stelleverantwortlich für dein Produkt. Aber sowohl der Betreuer an der Praktikumsstelle als auchder/die betreuende Fachlehrer/in sind mitverantwortlich für die Facharbeit, was nicht bedeutet, dass diese das Thema vorgeben – auch die Themenfindung ist in erster Linie deineAufgabe. Wichtig sind also klare Absprachen!2Themenfindung und RechercheThemenabspracheDer erste Schritt besteht darin, mit dem Fachlehrer bzw. der Fachlehrerin eine thematischeRichtung zu finden, also noch kein konkretes Thema. Denn das Thema muss später (Themenfindungstag) noch mit dem Betrieb, in dem du das Praktikum machst, abgestimmt werden. Eskann passieren, dass der Betreuer dort mit deinen Ideen nur wenig anfangen kann und du in eineandere Richtung weiterarbeiten musst.1„Wissenschaftspropädeutisch“, dieses abschreckende Begriffsungetüm könnte man mit „auf die Wissenschaft vorbereitend“übersetzen. „Nicht also die Anfertigung einer umfassenden wissenschaftliche Arbeit ist das Ziel, sondern der Nachweis über die Befähigungzum wissenschaftlichen Arbeiten.“ „ (Klose/ Lüthen nach Braukmann: Die Facharbeit – Pocket Teacher Abi, S.20)2MSWWF des Landes NRW (Hg.): Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II – Gymnasium/-Gesamtschule inNordrhein-Westfalen. Biologie 1999, S. 672

3RechercheWenn dein Thema von deinem Fachlehrer und der Praktikumsstelle abgesegnet worden ist,beginnt - möglichst schon vor dem Praktikum - die Suche nach geeigneter Literatur.Zwar ist das Internet für deine Facharbeit eine wichtige Quelle, es darf aber auf keinen Fall dieeinzige sein. Die öffentliche Bibliothek in der Stadt muss in jedem Fall besucht werden. Bitteunbedingt das Personal dort ansprechen und um Hilfe bitten. Es empfiehlt sich, zunächstNachschlagewerke zu benutzen (Lexika, ggf. Schulbücher usw.) und erst dann Spezialwerke undEinzeluntersuchungen zu dem Thema auszuleihen. Dabei sollte man darauf achten, dass dieQuellen möglichst aktuell sind. Durchsuche auch die jeweiligen Literaturverzeichnisse in denBüchern nach weiteren lohnend erscheinenden Artikeln/Büchern und besorge dir diese.Wiederholst du das Verfahren mehrfach, so wächst die zusammengetragene Informationsmengemehr und mehr und du entdeckst hierbei evtl. sogar neue thematische Schwerpunkte, an die duzu Beginn vielleicht gar nicht gedacht hast. Aber Vorsicht: Nicht die Übersicht verlieren. Notieredir, woher du einen bestimmten Artikel, eine Abbildung oder ein Zitat usw. entnommen hast, umspäter in deiner Arbeit problemlos die Quelle angeben zu können.3 Das Praktikum und dessen Dokumentation (DAP)Die DAP (Dokumentation des Arbeitsprozesses) hat mehrere Funktionen.Sie hält den Entstehungsprozess der Facharbeit und euer selbstständiges Arbeiten fest, mitErfolgen, Hindernissen, Fortschritten oder Rückschlägen, auch bei der Recherche. Sieprotokolliert die Beratungsgespräche mit deinem/r Fachlehrer/in. Besonders wichtig ist die DAPaber während der Praktikumszeit. Die Erfahrungen im Betriebspraktikum sollten sich in deinerFacharbeit deutlich niederschlagen. Deshalb ist es wichtig, die beiden Wochen gut zudokumentieren. Dazu dient die DAP, in der du alles Wichtige festhalten sollst. Du notierst bittedie Anfangs- und Endzeiten deines Arbeitstages, den Ablauf des Tages, Versuche oderExperimente, Besuche, Gespräche etc. Bei Versuchen oder Experimenten werden die genauenProtokolle ebenfalls in die DAP integriert.Deine DAP enthält also: Themenfindung und Recherche Beratungsgespräche mit dem/der betreuenden Fachlehrer/in in Form eines kurzenProtokolls (Datum, Absprachen, Datum des nächsten Beratungsgesprächs) Praktikumszeit- zeitlicher Ablauf (s.o.)- ggf. Experimente, praktische Arbeiten, Unterrichtsbeobachtungen, Interviews, Gesprächemit den Betreuern vor Ort.Auch diejenigen, die ein Thema bearbeiten, das losgelöst ist von der Praktikumsstelle, erstelleneine solche DAP. Diese ist dann zweigeteilt: Dokumentation des Praktikums undEntstehungsprozess der Facharbeit.3

44 Das ExposéIn einem Exposé werden erste Überlegungen und Planungen für eine größere schriftliche Arbeitfestgehalten. Dadurch wird dem Betreuer/der Betreuerin deiner Arbeit dargelegt, welcheVorstellungen du von deinem Projekt/deiner Facharbeit hast. Hier kann dann in dementsprechenden Beratungsgespräch mit Hilfe des Exposés auch festgestellt werden, ob deineVorstellungen mit denen des/der betreuenden Lehrers/ Lehrerin übereinstimmen, somit kann esals Diskussionsgrundlage dienen. Zugleich erarbeitest du jedoch selbst einen ersten inhaltlichenund zeitlichen Rahmen für deine Arbeit. So zwingt dich der Entwurf des Exposés dazu, genauüber deine Arbeit nachzudenken.Damit das Exposé diesen Zweck erfüllt, sollte es einen ersten Überblick über folgende Aspektegeben:1) Das Thema/die Fragestellung:Ł das Thema muss hier präzisiert und abgegrenzt, bestimmte Aspekte müssenbegründet ausgeschlossen werden;Ł ein inhaltlicher Zusammenhang soll hier schon hergestellt werden;Ł klare Fragen sollen entwickelt werden, die du im Laufe der Arbeit diskutieren undlösen möchtest.2) Das Ziel:Ł Ziele und Fragestellungen müssen dem Thema und dem Rahmen der Arbeitangemessen sein;Ł es soll hier schon deutlich werden, worauf du letztlich hinaus willst;Ł du solltest differenzieren und durch Unterfragen gliedern.3) Die Methode:Ł hier soll erläutert werden, wie du zu deinem Ziel kommst:Ł führst du eine empirische Untersuchung durch, hast du selbst Fragebögenerarbeitet, die du auswerten willst usw.?4) Literatur:Ł die verwendete Literatur soll im Exposé genannt werden, mögliche Schwierigkeiten der Auswertung ebenfalls;Ł es soll erklärt werden, auf welcher Grundlage eigene Hypothesen aufgebautwerden;Ł der eigene Kenntnisstand soll dokumentiert werden.5 Die FacharbeitBist du auf die Erstellung deiner Facharbeit gut vorbereitet? Sind alle Quellen, die du brauchst,griffbereit (vielleicht solltest du noch mal deinen Schreibtisch aufräumen.)? Benutze für dieentliehenen Bücher Lesezeichen, kopiere wichtige Texte und unterstreiche entsprechend,schreibe kurze Zusammenfassungen, sammle digitale Textdokumente, Abbildungen usw. ineinem neuen Ordner, erstelle "To-Do-Listen".4

5Aller Anfang ist schwer: Versuche nicht gleich, schon den ersten Satz druckreif zu formulieren,sondern schreibe zunächst die einzelnen Punkte zügig auf, ohne dich zu sehr um Einzelheiten zukümmern.Es lohnt sich, am Computer zunächst mit einem Inhaltsverzeichnis zu beginnen und dannzwischen den Titeln Stück für Stück Textbausteine einzusetzen. Diese Texte sollten dasselbständig formulierte Resultat deiner Praktikumserfahrungen und deines Quellenstudiums sein.Irgendwann ist das Dokument so weit angewachsen, dass es ungefähr der erforderlichenSeitenzahl entspricht. Damit wäre der Rohentwurf schon mal fertig.Plane genügend Zeit für die gründliche Bearbeitung dieses Rohentwurfs ein! Stelle dir dabeifolgende Fragen:Habe ich mich an das Thema gehalten oder sind zu viele Abschweifungen undNebensächlichkeiten vorhanden?Ist der Sinn jedes Satzes klar?Ist der Text abwechslungsreich, oder gebrauche ich zu oft die gleichen Wörter bzw.Satzkonstruktionen?Bieten sich (weitere) Abbildungen, Tabellen, Zitate o.ä. an, um meine Aussagen zu veranschaulichen bzw. zu ergänzen?Kann die gewählte Gliederung eingehalten werden, oder sollte sie verbessert werden?Sind Rechtschreibung/Grammatik korrekt? Habe ich die Korrekturhilfe des Computers benutzt?Je nachdem, wie schnell du schreibst, setze mindestens eine Woche für die Fertigstellung an.Wenn der Text der Facharbeit steht, heißt das aber noch lange nicht, dass die Arbeit fertigist. Jetzt kommt die Arbeit-an der Gestaltung-an der Illustration-an der Korrektur !!! (siehe oben)-an den Fußnoten und der Literaturliste-am Materialanhang-an den letzten Details ( z.B. Seitenzahlen etc.)TippsDa es immer wieder technische Probleme am Computer gibt, mache zwischendurch immerwieder Sicherheitskopien.Da es auch beim Endausdruck nicht selten zu technischen Ausfällen kommt, sollte manrechtzeitig Ausweichmöglichkeiten bereithalten. Eine verspätete Abgabe ist technisch nicht zubegründen.Apropos Endausdruck – oft ist es wesentlich leichter, Fehler oder Unstimmigkeiten auf demPapier als auf den Bildschirm zu entdecken. Mache also mal einen Zwischenausdruck und lassihn von jemanden gegenlesen.5

65.1Formale Vorgaben Format: DIN A 4, einseitig beschrieben Heftung: Schnellhefter (um ein Beiheften von Blättern durch den Korrektor zu ermöglichen;keine Klarsichthüllen benutzen). Verfasser und Thema müssen vorne auf dem Schnellhefterstehen (außer bei Klarsichtdeckel). Umfang und Form:Der Umfang der Facharbeit wird im Textteil für den GK auf acht Seiten und für den LK aufzwölf Seiten festgelegt; zum Textteil zählen auch das Inhalts- und das Literaturverzeichnis.Die Benutzung des Rechners zur Erstellung der Arbeit wird vorgeschrieben.Die Arbeit besteht aus folgenden Teilen (von vorn nach hinten):Deckblatt mit Thema, Name, Schul-, Kurs- und Schuljahresangabe (zählt als Seite 1, wirdaber nicht nummeriert);Inhaltsverzeichnis (zählt als Seite 2, wird aber nicht nummeriert);Textteil mitEinleitung und Entwicklung der FragestellungHauptteil mit untergliedernden Zwischenüberschriftenselbständig angefertigte Materialien (z.B. Karten oder Statistiken)Schlussteil (Resümee, Ausblick);wichtig:Überschriften und Zwischenüberschriften im Inhaltsverzeichnis undTextteil müssen identisch sein!!LiteraturverzeichnisErklärung über die selbstständige Anfertigung der ArbeitDie Nummerierung beginnt ab Seite 3, jeweils oben in der Seitenmitte ( -3- ) Schrift: Times New Roman oder Garamond 12 -Satzspiegel:Zeilenabstand: 1 1/2-zeilig (längere Zitate einzeilig)Linker Randabstand (Heftrand): ca. 4 cm - Rechter Randabstand: ca. 2 cmRand oben: 2 cm- Rand unten: 2 cmBlocksatz (!)Silbentrennung (!) Formeln: Mathematische Formeln sollten möglichst nicht handschriftlich, sondern unterVerwendung einer Textverarbeitung in den Text eingefügt werden. Dies ist z.B. in WORDleicht mit dem Formeleditor möglich (Einfügen/Objekt/Microsoft Formel-Editor). Zitate1:Jedes wörtlich übernommene Zitat muss durch Anführungszeichen kenntlich gemacht werden.Auslassungen innerhalb von Zitaten werden durch 3 Punkte in eckigen Klammern vermerkt. Im1s. Zitationspapier und eigene Unterlagen im Fach Deutsch (Jg. 11)6

7Text oder als Fußnote2 wird eine einheitlich abgekürzte Form der bibliographischen Angabe mitder jeweils zitierten Seite verwendet. Diese muss mit Hilfe des Literaturverzeichnisseseindeutig auflösbar sein. Denn dort wird eine vollständige bibliographische Angabe der Quellegemacht. -Bibliographische Angaben im Literaturverzeichnis3:bei Büchern:Verfasser bzw. Herausgeber (Zuname, Vorname)Titel (u.U. mit Untertiteln)ggf. VerlagErscheinungsort und Erscheinungsjahr (beim Fehlen dieser Angaben auf dem Titelblatt oderim Impressum ist anzugeben: „o. O.“ ohne Ort bzw. „o. J.“ ohne Jahr)Auflagenangabe durch hochgestellte Ziffern beim Erscheinungsjahr, z.B.:Finkelnburg, Werner: Einführung in die Atomphysik. Berlin-Göttingen-Heidelberg 19562-bei Zeitschriften:Verfasser (Zuname, Vorname abgekürzt)Titel des Aufsatzesin: Titel der ZeitschriftJahrgang und Nummer der Zeitschrift Seitenangabe, z.B.:Schmähling, Walter: Arbeitstechniken - Rüstzeug für Studium und Beruf. In: schulreport1975/14, S. 10-bei Material aus dem Internet:Internet-Adresse (URL) und Datum, z.B.:in z.B.: http://www.tourism.wales.gov.uk (15. O5. 2000)Alle Internet-Materialien müssen als Ausdruck im Anhang aufgeführt werden! Erklärung (auf der letzten Seite der Facharbeit):„lch erkläre, dass ich die Facharbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und nur die imLiteraturverzeichnis angeführten Quellen und Hilfsmittel benutzt habe.“5.2.Textverweise und QuellenDie korrekte Zitierweise betreffend sei zum einen auf das eigens für die kleine Hausarbeit undFacharbeit ausgehändigte Zitationspapier hingewiesen, zum anderen auf die Einübung vonZitaten zu Beginn der 11 im Fach Deutsch.Du musst nicht nur korrekt zitieren, sondern auch angeben, woher du ein bestimmtes Argument,ein Zitat oder anderes hast, damit deine Arbeit nachprüfbar ist. Dieser Verweis muss absolutpräzise sein. Dazu machst du entweder eine kurze Angabe direkt im Text (in Klammern) odereine Fußnote unter den Text.Beispiel: Diesen Abschnitt Fußnoten habe ich wie viele andere einem Buch von W. Braukmannsentnommen und muss dies auch kenntlich machen. Hier zwei Möglichkeiten:23s. 5.2 a) und b)s. 6.3 Beispiel für ein Literaturverzeichnis7

8a) Direkt im Text in Klammern gesetzt:Du musst nicht nur korrekt zitieren sondern auch angeben, woher du dieses Argument [.] hast. (Braukmann,2001, S. 111)b) Als Fußnote unter dem Text (in Word: Einfügen Fußnote):Du musst nicht nur korrekt zitieren sondern auch angeben, woher du dieses Argument [.] hast. 3Bei der Fußnote fügst du eine hochgestellte Zahl (in diesem Beispiel die "3") an und gibst am Fußder Seite wieder mit der hochgestellten Zahl die Belegstelle an, wie du es unten sehen kannst.Bei beiden Möglichkeiten werden die genauen Angaben im Literaturverzeichnis angegeben:Braukmann, Werner: Die Facharbeit, Pocket Teacher Abi für alle Fächer. Berlin 2001.Wie man sieht, geht es nicht nur um die genauen Seitenzahlangaben, sondern auch um dieAngaben der Ausgabe, hier Ort und Jahr, denn weitere Auflagen oder eine Taschenbuch-Ausgabekönnen andere Seitenzahlen haben.5.3BewertungskriterienEine Facharbeit soll grundsätzlich nicht als Gruppenarbeit angefertigt werden. Mehrere Arbeitenzum selben Themenkomplex mit unterschiedlichen Schwerpunkten sind jedoch möglich.Um sicher zu stellen, dass die Arbeit selbst angefertigt worden ist, wird begleitend zurBearbeitung des Themas eine 'Dokumentation des Arbeitsprozesses (DAP)'4 von dir erstellt, diemit in die Bewertung der Facharbeit eingeht.Die Facharbeit wird wie eine Klausur bewertet, womit sich die inhaltliche Bewertung auf die dreiAnforderungsbereiche (AFB I-III) erstreckt: AFB IWiedergabe von Kenntnissen (Reproduktion) AFB IIAnwendung von Kenntnissen (Reorganisation) AFB III Problemlösen und Werten,wie sie fachlich in den jeweiligen Lehrplänen angelegt sind. Dabei ist zuberücksichtigen, dass auch wie bei den Aufgabenstellungen im Abitur derSchwerpunkt im Anforderungsbereich II liegen soll.Besonderes Gewicht hat die Selbständigkeit. Neben dem Inhalt werden auch die Darstellungsleistung und sprachliche Korrektheit stark berücksichtigt.5Für die Beurteilung der Facharbeit gelten:a. für alle Fächer relevante Kriterienb. fachspezifische Kriterien (siehe Fachkonferenzbeschlüsse)345s. 3 Das Praktikum und dessen Dokumentation (DAP)s. u.8

9a. Für alle Fächer relevante Kriterien(Abschnitte sind bis auf 6) nach ansteigender Bedeutung geordnet, die einzelnen Fragen nicht.)1) FormalesIst die Arbeit vollständig?Ist mit sinnvollen Anmerkungen/Fußnoten gearbeitet worden?Sind die Zitate exakt wiedergegeben, mit genauer Quellenangabe?Ist ein sinnvolles Literaturverzeichnis vorhanden mit Angaben zur in der Arbeit benutzten Sekundärliteratur,ggf. zur Primärliteratur?Wie steht es mit der sprachlichen Richtigkeit (Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik) und demsprachlichen Ausdruck (Satzbau, Wortwahl)?Sind die typographischen Vereinbarungen eingehalten worden (Schriftbild, Einband, Seitenspiegel,Seitenangaben, gliedernde Abschnitte und Überschriften)? Eklatante Verstöße gegen die Sprachrichtigkeitmüssen berücksichtigt werden und können zur Herabsetzung höchstens einer Note führen(Richtlinien).Zeigt die Arbeit ästhetische Qualität: Gestaltung des Deckblattes, Heftung, Sauberkeit?2) 3) 4) Inhaltliche DarstellungsweiseIst die Arbeit themengerecht und logisch gegliedert?Werden Thesen sorgfältig begründet; sind die einzelnen Schritte schlüssig aufeinander bezogen?Ist die Gesamtdarstellung in sich stringent?Ist ein durchgängiger Themenbezug gegeben?Sprachliche LeistungenIst das Vokabular reichhaltig und differenziert (Fachsprache/Wortschatz)?Ist der Ausdruck treffsicher und idiomatisch?Ist der Satzbau klar, komplex und differenziert?Sind die Stilebenen angemessen?Werden die Normen der Zielsprache eingehalten (Fehlerquotient)?Wissenschaftliche ArbeitsweiseSind die notwendigen fachlichen Begriffe bekannt? Werden die Begriffe klar definiert und eindeutig verwendet?In welchem Maße hat sich die Verfasserin bzw. der Verfasser um die Beschaffung von Informationen undSekundärliteratur bemüht? Wie wird mit der Sekundärliteratur umgegangen (nur zitierend oder auch kritisch)? Wird gewissenhaft unterschieden zwischen Faktendarstellung, Referat der Positionen anderer und der eigenenMeinung? Wird das Bemühen um Sachlichkeit und wissenschaftliche Distanz deutlich (auch in der Sprache)?5)Ertrag der Arbeit Wie ist das Verhältnis von Fragestellung, Material und Ergebnissen zueinander Wie reichhaltig ist die Arbeit gedanklich? Kommt die Verfasserin bzw. der Verfasser zu vertieften, abstrahierenden, selbstständigen und kritischenEinsichten?6)Arbeitsprozess Wie waren die Qualität der Rücksprache und der Recherche im Vorfeld und deren Dokumentation imArbeitstagebuch (Form und Inhalt des Arbeitstagebuchs)? War Eigenständigkeit während des Praktikums und beim Verfassen der Facharbeit erkennbar? Wird ein persönliches Engagement der Verfasserin bzw. des Verfassers in der Sache, am Thema erkennbar? Verhalten am Praktikumsplatz (kann nur zu Gunsten des Schülers gewertet werden, d.h. die Note nur positivbeeinflussen).b. Fachspezifische Kriterien (siehe Fachkonferenzbeschlüsse) Werden die notwendigen fachlichen Methoden beherrscht und kritisch benutzt?9

106.Anlagen6.1Beispiel für ein Deckblatt10

116.2Beispiel für ein InhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnisSeite1. Exposé32. Das moderne Bankwesen33. Das Mittelalter33.1. Die ersten Entwicklungen verschiedener Kredite und Systememit Italien als Vorbild4. Die Neuzeit454.1. Die Entwicklung von der Messe zur Börse54.2. Die Weiterentwicklung der Kredite54.3 Die Ausweitung des Bankwesens im 17. Jh. bezüglich deröffentlichen Banken64.4. Die Entwicklung weiterer wichtiger Banken74.5. Die Probleme während des I und II Weltkrieges und derenNachkriegszeiten85. Resümee96. Literaturverzeichnis107. Anhang117.1. Begriffserklärung117.2. Bildmaterial, Diagramme127.3. Internetquellen148. Erklärung1911

126.3Beispiel für ein LiteraturverzeichnisIm Literaturverzeichnis werden alle Autoren alphabetisch geordnet aufgeführtBeyer, Susanne: Kopieren geht über Studieren. In: Der Spiegel 15/2000. S. 70-72.Hickethier, Knut: Film- und Fernsehanalyse. 2. überarbeitete Auflage. Stuttgart 1996.Kamp, Werner/Rüsel, Manfred: Vom Umgang mit Film. Berlin 1998.Klösel, Horst/Lüthen, Reinhold: Die Facharbeit – ein wichtiges Element in der gymnasialenOberstufe. In: Praxis Deutsch 164/2000, S. 62-67.Kolossa, Bernd: Methodentrainer. Arbeitsbuch für die Sekundarstufe II –Gesellschaftswissenschaften. Berlin 2000.Ders.: Methodentrainer. Arbeitsbuch für die Sekundarstufe II – Englisch. Berlin 2001.Landesinstitut für Schule und Weiterbildung (Hrsg.): Empfehlungen und Hinweise zur Facharbeitin der gymnasialen Oberstufe. Bönen 1999.Reiners, Ludwig: Stilfibel. Der sichere Weg zum guten Deutsch. München 200131.Rohdenburg, Günther: Archiv. Verstaubt sind nur die Regale. In: Dittmer, Lothar/Siegfried,Detlef (Hrsg.): Spurensucher. Ein Praxisbuch für historische Projektarbeit. Weinheim undBasel o.J., S. 36-49.Schurf, Bernd (Hrsg.): Trainingsprogramm Deutsch Oberststufe. Heft 4: Die Facharbeit: Von derPlanung zur Präsentation. Berlin 2002, S. 70ff.(13.12.2004)http://www.tourism.wales.gov.uk (15. O5. nis für diese Handreichung:Braukmann, Werner: Die Facharbeit, Pocket Teacher Abi für alle Fächer. Berlin 2001.MSWWF des Landes NRW (Hrsg.): Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II –Gymnasium/-Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen. Biologie 1999, S. 67.12

3 Das Praktikum und dessen Dokumentation (DAP) 3 4 Das Exposé 4 5 Die Facharbeit 4 5.1 Formale Vorgaben 6 5.2 Textverweise und Quellen 7 5.3 Bewertungskriterien 8 6 Anla