Transcription

Rehabilitationswissenschaftliches Seminaran der Universität WürzburgDie Anforderungen an Kliniken ändern sichInstitut für Psychotherapie und Medizinische Psychologieund Institut für Psychologie (I),in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung ückgangMittwoch, 8. Juli 2009, 18.15 – 19.45 UhrQualitätsverbund Reha und GesundheitBaden-Württemberg:Erfahrungen und ErgebnisseProf. Dr. Edwin Toepler, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg undSozial- und Arbeitsmedizinische AkademieBaden Württemberg (SAMA), Stuttgart1Hochschule ntenbeginnGesetze undKostenträgerVeränderteArbeitsweltzu spätProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009ÄlterePatientenzu unkoordiniert„zu wenig“Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.20092 .durch ein ManagementsystemDie „alte“ QM-FrageProzessmanagementWie können wir unsere Qualitätden Anforderungen anpassen undweiterentwickeln?Führung und heck Act3Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.20094ngenrudeorfneAnterexDo PlanAnalyse und Kontinuierliche VerbesserungProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009

Grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternesQualitätsmanagement (Zertifizierungsverfahren nach§20 SGB IX Abs. 2a) .durch ein smanagementel ArbeitIn der Einführung - viErgebnismessungFührung und KommunikationMengeIn der Routine – ationsspezifischeReha-konzepte (ICF)Beziehungen zu Rehabilitanden,Check ActenngurdeorfAnnerteexVerantwortung für dasQM in der EinrichtungDo PlanAnalyse und Kontinuierliche VerbesserungProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009 ägernBasiselemente Organisationsstruktur,ExterneQualitätssicherung Dokumentation, Kontrolleund Steuerung vonProzessen, Qualitätsziele, Selbstüberprüfung, MitarbeiterbeteiligungFehlermanagementInterne eschwerdemanagementInterneErgebnismessung und–analyseAuf Fachebene konsentierter Stand 11-08Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.20096Die § 20 Anforderungen im QM-SystemVerantwortung der Leitung1. Teilhabeorientiertes Leitbild2. 3. Klinik- und Indikationsspez. Konzept(e)4. Verantwortung für QM6. Beziehungen zu .Kundengruppen5.5 Qualitätsziele und Management Review5.2 Dokumentation, Kontrolle und Steuerungder Prozesse5.1 Organisationsstruktur7. BeschwerdemanagementWie können wir die Qualität unsererLeistungen managen ohnedie Patienten zu vernachlässigen?8. ExterneQualitätssicherung10 Fehlermanagement5.5 Mitarbeiterbeteiligung auf allen Ebenen11 Interne Kommunikation und Personalentwicklung7Die neue QM-Frage9. InterneErgebnismessung5.4 interne AuditsProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.20098Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009

12 Kliniken von 7 TrägernkommunalKur- und Klinikverwaltung Bad Rappenau,konfessionellKurhaus Bad Boll GmbH,privatSt. Georg Vorsorge Rehakliniken GmbH & Co KG,privatSigel-Klinik KG,kommunalStädtische Kurbetriebe Bad Waldsee,RV/kommunalMoor-Heilbad Bad Buchau gGmbH,Zentrale Klinikbetriebs- und Servicegesellschaft mbH, Bad BuchauSozial- und Arbeitsmedizinische Akademie Baden-Württemberg e.V.gemeinnützig(SAMA) .durch QM im VerbundDen QM-Aufwand reduzierendurch klinikübergreifende Zusammenarbeitund ArbeitsteilungPotentiale und Schwächen frühzeitig erkennendurch kollegiale Überprüfung und neutraleZertifizierung.Know How übernehmen und weitergebendurch Von-Einander-Lernen und arbeitsteiligeEntwicklung.9Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009beschließen im Feb. 07 dauerhaft im QM zusammenzuarbeiten2008/2009 treten 4 weitere Kliniken beigemeinnützige StiftungHochgebirgsklinik Davos,Ruland Fachkliniken Waldbronn, Dobel, Bad HerrenalbprivatProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200910VerbundtypenQualitätsverbund Reha undGesundheit Baden-WürttembergCheck ActDoPlanKrankenhausCheck ActCheck ActCheck ActCheck KlinikHorizontale Netzwerke: Die Partner arbeiten in dergleichen Branche.Vertikale Netzwerke: Die Partner kooperieren in vor- und/odernachgelagerten Stufen der Wertschöpfung.11Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200912PlanReha-KlinikCheck ActDoPlanPraxisProf. Dr. EdwinToepler, 8.07.2009

Möglichkeiten der VerbundkoordinationDie Voraussetzungen für den QM-VerbundCheck ActNeutraleStelleTrägerDoPlanGemeinsames Qualitätsverständnis:gemeinsames Q-HandbuchReha-KlinikCheck ActCheck ActCheck ActCheck KlinikPlanGegenseitiges VertrauenKooperationsvereinbarungen undStreitkulturReha-KlinikProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200913Gemeinsame Sprachegemeinsame RehabilitationsprozesseProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200914Die gemeinsame rehaspez.SpracheZiele des Reha VerbundesKernprozesseK.7 DokumentationK.6 NachsorgeK.1 VorbereitungK.3 Planung desReha-ProzessesK.4 Überprüfung desReha-ProzessesM. Mitarbeiterbezogene ProzesseM.1 PersonalmanagementM.2 Aus-, Fort- undWeiterbildungsmanagementM.3 BetrieblicheGesundheitsförderung151. Dauerhafte Sicherung des QMs in den beteiligten Kliniken aufBasis der QMS Reha der DRV Bund2. Reduzierung des personellen Aufwandes in den Klinikendurch Arbeitsteilung und externe Unterstützung3. Gemeinsame Weiterentwicklung und Voneinander-Lernendurch arbeitsteilige Verbesserungsprojekte, benchmarking4. Reduzierung des Zertifizierungsaufwandes durch einezentrale Zertifizierungsvorbereitung und eineGemeinschaftszertifizierung5. Außendarstellung des Qualitätsbewußtseins und Qualitätsniveaus der KlinikenK.5 RehabilitationsProzessK.2 AufnahmeU. Unterstützende ProzesseU.1 PatientenangelegenheitenU.2 Versorgung/EntsorgungU.3 VerwaltungU.4 InfrastrukturU.5 Sicherheitsmanagement(je nachIndikationsspektrum40 - 80 Kernprozesse)K.8 AbschlussUnterstützungsprozesseF. FührungsprozesseF.1 WirtschaftlichkeitF.2 MitarbeiterführungF.3 Qualitätsmanagement(48 Unterstützungsprozesse)I. Innovations- und WissensperspektiveI.1 StrategieI.2 OptimierungspotentialeI.3 EntwicklungProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200916Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009

Zentrale Leistungen des VerbundesVerbundaktivitäten 11. Übergreifende Audits2. Übergreifende Qualitätsziele QM-Koordination in den Bereichen Dokumentenlenkung, Auditorganisation, Management Review Projektmanagement Organisation des benchmarking Organisation gemeinsamer Verbesserungsprojekte neutrale Gemeinschaftszertifizierung nach DIN/EN/ISO 9001:2008 Erstellung des Qualitätsberichtes Vorbereitung von Neuaufnahmen AußenvertretungProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200917(Optimierung der externen Qualitätssicherung, Mitarbeiterbefragung,gemeinsames Fehlermanagements)3. Gemeinsame Verbesserungsprojekte(Auditchecklisten, Patientenbefragung)4. Arbeitsteilige Entwicklungsprojekte(Assessmentinstrumente MBO, internes Controllingsystem)5. kollegiale Hospitationen(Therapieplanung, Patientenabrechnung, Arbeitserprobung).Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200918Benchmarking - Patienten und KundenVerbundaktivitäten 2IndikatorBewertungs-instrument Verbindlich imbzw. eit internVerbundfragebogenjajaPatientenzufriedenheit externExt. QS-Bogenjajafachlichen cklauf der BögenIn %jaja(Umsetzung der BAR-Richtlinien, ICF-basierte Therapiekonzepte,Beschwerdestatistik - internRückmeldung anPatienten/Gesamtanzahlneinnein6. Teambildung auf Verbundebene (Incentiveprogramme, Workshops)Beschwerden anKostenträgerBeschwerden auf 1000Versichertejaja7. -AnreiseneinneinE-BerichtslaufzeitDaten des HauptbelegersjajaPeer Review ErgebnisExt. QS Datenjaja6. Interdisziplinärer Austausch der leitenden Ärzte zurThromboseprophylaxe)8. Zugang zur Reha-Forschung (Uni Heidelberg, Uniklinik Freiburg,Uniklinik Ulm, Universität Mainz, Universität Karlsruhe, Hochschule BRS)9. Benchmarking wirtschaftlicher Kennzahlen10. Benchmarking der internen Qualitätsdaten und der externenQualitätssicherung (Qualitätsbericht)19Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200920Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009

Benchmarking - FinanzenNützlichkeit der VerhaltensempfehlungenÄrztliche Beurteilung der ErwerbsfähigkeitGesamturteil zur 31,8HochgebirgsklinikDavos***Kompetenzzentrum f. Rehabil.u.Präv. BadRappenauSt. GeorgVorsorge ad lichkeitBewertungsinstrument bzw. parameterVerbindlich rkennungen der ÄrztejaneinZusatzbezeichnungen der ÄrztejaneinZusatzausbildungen chtigungen derÄrztejaneinVerwendete LeitlinienAnzahljaneinEinhaltung derLeitlinienvorgabenÜbereinstimmung derEvidenzbasierte TherapiemodulejaneinFehlermanagementAnzahl der aus den gemeldetenFehlern chejaneinRisikomanagementAnzahl der aus identifiziertenRisiken resultierendenVerbesserungenjaJa23Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009Erlöse im Verhältnis z. AufwandBenchmarkingja/neinPflegetage pro VollzeitstellePersonalkosten im Verhältniszum UmsatzPersonalkosten im Verhältnis z.d. GesamtkostenUmsatz pro MitarbeiterEnergiekosten pro PflegetagLebensmittel pro PflegetagMedikamente pro PflegetagProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200922Benchmarking – Struktur- und ProzessqualitätIndikatorZu 7.2.: internesbenchmarking auf derEbene der GeschäftsführerDurchschnittl. 1,9(2,1)1,7(1,7)1,3(1,5)2,0(1,7)1,6(1,7)Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200921% von Soll-AuslastungAnzahl der Beschwerden24HochgebirgsklinikDavosKlinik und Unterbringung1,9BelegungStädtischeRehaklinikenBad WaldseeRehabilitationsplan und lich hwandSchulungen und Vorträge2,1Bewertungs-instrument bzw. parameterFederseeklinikBad BuchauTherapeutische Maßnahmen2,1IndikatorKliniken BadRappenauPsychotherapeutische BetreuungFederseeklinikBad BuchauÄrztliche Betreuung während derRehabilitationBetreuung durch PflegekräfteSigel-Klinik BadSchönbornKategorienSchloss-klinik 08138195294198Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009

Benchmarking – Beschäftigte und zw. -parameterVerbindlich arbeiterbefragungjaneinFort- und WeiterbildungAnzahl/Gesamtzahl aIdeenmanagementAnzahl umgesetzterIdeenjajaInnovative sprojekteAnzahl/Gesamtzahl derMitarbeiterjajaHinweise ausMitarbeitergesprächenHinweise auf Fehler,neinOptimierungsmöglichkeiten etc.Strukturqualität: die Optimierung der indikationsspezifischen Konzepte durch dieOrientierung an der internationalen ICF-Klassifikation die Qualifikation der Mitarbeiter durch dieWorkshopveranstaltungen, Hospitationen, Audits undTeambildungskurse die Optimierung der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen imBereich Brandschutz, Hygiene und Arbeitsschutz durchzielgerichtete Audits und Verbesserungsmaßnahmen in diesemBereich.neinProf. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200925Größe: 30 000 Fälle, 3000 Betten, 2000 MitarbeiterProf. Dr. Edwin Toepler, 06 14 14102,32006 . Dr. Edwin Toepler, ,751,482006 dtischeRehaklinikenBad hwand2008FederseeklinikBad Buchau2006Kliniken heRehaklinikenBadWaldseeSt. GeorgVorsorge ederseeklinikBad Entlassbrieflaufzeit200620081,71,6Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009

Ergebnisse im DetailFazitDownloadunterDie Zusammenarbeit in einemQualitätsverbund kannwww.q-verbund-bw.de die QM-bezogene Arbeitsbelastung reduzieren den kontinuierlichen Verbesserungsprozessbeschleunigen die Leistungen der beteiligten Kliniken verbessernBrqanchenpreisfür das GesundheitswesenNominee 2009Kategorie„Innovation“29Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.200930Prof. Dr. Edwin Toepler, 8.07.2009

Sigel-Klinik Bad Schönborn Federseeklinik Bad Buchau Schloss-klinik Bad Buchau* St. Georg Vorsorge Reha- kliniken H ö chenschwand Städtische Rehakliniken Bad Waldsee** Kompetenzzentru m f. Rehabil.u. Präv. Bad Rappenau Hochgebirgsklinik Davos*** Ärztliche Betreuung währe